Wer kontaktlos Wasser aus dem Hahn möchte, findet mit einem Infrarot-Wasserhahn die passende Armatur. Aber welche Unterschiede gibt es bei den Sensor-Geräten und welches Modell ist das beste?
Welcher berührungslose Wasserhahn ist der beste für mich?
Die wichtigsten Unterschiede bei Wasserhähnen mit Infrarotsensor
Falls Sie oben nicht fündig geworden sind, finden Sie hier Schritt für Schritt alle Unterschiede, die Sie bei der Auswahl beachten sollten. So finden Sie das beste Modell je nach Ihren Anforderungen.
1. Programme für den Wasserbezug
Starten wir mit den Bezugsprogrammen. Bei allen Sensor-Wasserhähnen im Vergleich erfolgt der Wasserbezug standardmäßig über die Aktivierung des Sensors. Je nach Modell bieten manche Armaturen darüber hinaus zusätzliche Programme.
Für eine Auswahl an Bezugsprogrammen muss man zu den teureren Hähnen greifen. Die günstigeren Produkte bieten nur den Standardbezug bei Sensorkontakt.
Gerade bei besonderen Anforderungen z.B. in Sachen Hygiene oder Verbrauch sollte man die Zusatzprogramme beachten. Hier sind alle Bezugsarten im Überblick:
Standardbetrieb: Das Wasser fließt, solange sich Hände oder Objekte im Sensorbereich befinden. Nach Verlassen stoppt der Fluss automatisch, meist mit kurzer Verzögerung von 1–2 Sekunden.
Hygienespülung: In regelmäßigen Intervallen – z. B. alle 24 Stunden – läuft automatisch Wasser für einige Sekunden, um stehendes Wasser in der Leitung zu vermeiden und die Hygiene zu sichern.
Thermische Desinfektion: Dieses Programm leitet für eine bestimmte Zeit besonders heißes Wasser durch die Leitung (z. B. 70 °C oder mehr), um Keime und Biofilme zu reduzieren. Die Funktion ist v. a. in öffentlichen oder medizinischen Bereichen nützlich.
Wasserstopp (automatisch oder manuell): Viele Modelle begrenzen den Wasserfluss automatisch auf eine Maximalzeit (z. B. 10 Sekunden), selbst wenn der Sensor dauerhaft aktiv bleibt.
Dauerbetrieb (z. B. 3-Minuten-Modus): Einzelne Modelle verfügen über einen separaten Sensor für einen längeren Dauerlauf – zum Beispiel drei Minuten. Damit lassen sich Gefäße bequem befüllen, ohne den Sensor dauerhaft zu aktivieren. Der Wasserfluss endet automatisch oder durch eine erneute Handbewegung.
2. Einstellungsmöglichkeiten an Standardprogramm und Sensor
Haben Sie besondere Wünsche mit Blick auf die Sensorreichweite oder in Bezug auf Nachlaufzeit und maximale Bezugszeit? Dann eignen sich vor allem Wasserhähne, bei denen sich die entsprechenden Werkseinstellungen justieren lassen.
Mit einem einstellbaren Sensorreichweite kann man genauer festlegen, an welchen Positionen Hände den Wasserlauf auslösen können.
Je nach Verwendungszweck der Armatur kann eine besonders kurze bzw. längere Bezugs- oder auch Nachlaufzeit wünschenswert sein. Mehrere Geräte erlauben entsprechende Einstellungen.
Auch bei individuellen Einstellungen liegen die Produkte von Grohe und hansgrohe vorn
Die Einstellungen lassen sich teilweise nur kompliziert vornehmen oder erfordern separates Zubehör, z.B. Fernbedienungen. Da man die Änderungen aber nur einmalig oder sehr selten vornehmen muss, bleibt der Mehraufwand überschaubar.
3. Durchflussbegrenzer für noch weniger Verbrauch
Ein Durchflussbegrenzer funktioniert mechanisch und sorgt dafür, dass nicht mehr als eine bestimmte Menge Wasser pro Minute durch die Armatur fließt, meist 5 oder 6 Liter. Diese Höchstmenge ist dann unabhängig vom Wasserdruck.
Der Effekt ist wasser- und energiesparend, ohne dass man sich bei der Nutzung aktiv darum kümmern muss. In Kombination mit Sensorsteuerung passt sich der Wasserfluss gut an die ohnehin kurze Nutzungszeit an. Beim Händewaschen oder auch beim Zähneputzen reicht ein geringer Strahl völlig aus – und spart Wasser und Energie (v. a. Warmwasser). Zudem mischen einige Begrenzer dem Leitungswasser zusätzliche Luft bei, um den Strahl voluminöser und weicher zu machen.
Meist besteht der Begrenzer aus einem kleinen Einsatz im Strahlregler oder im Ventil. Dieser enthält eine präzise geformte Öffnung und oft eine flexible Dichtung oder Membran, die sich bei steigendem Druck leicht verformt. Dadurch wird der Querschnitt automatisch verengt, wenn der Druck zunimmt. So bleibt die Durchflussmenge relativ konstant.
Die Höchstmenge pro Minute ist allerdings fabrikseitig festgelegt und lässt sich nicht über ein Stellrad oder Menü verändern. Für mehr oder weniger Durchfluss müsste man die entsprechende Kartusche oder den Strahlregler austauschen. Das ist zwar technisch möglich, aber vom Hersteller nicht vorgesehen.
4. Gibt es einen Temperaturregler?
Den Wasserfluss aktiviert man berührungslos – aber was macht man, um die Temperatur zu verstellen?
Mehrere Infrarot-Wasserhähne erlauben eine bequeme Temperaturwahl über ein zusätzliches Bedienelement an der Armatur. Das ist meist ein seitlich montierter Hebel, seltener ein Drehrad. Die jeweils eingestellte Wassertemperatur bleibt dann bestehen, bis man den Hebel wieder verstellt.
Bei einigen Modellen ist die Mischung aus Kalt- und Warmwasser werksseitig eingestellt. In den meisten Fällen kann man dieses Mischverhältnis mit etwas Montageaufwand justieren. Eine solche langfristige Einstellung ist empfehlenswert, wenn man den Warmwasserverbrauch eingrenzen möchte.
Sehr selten und etwas umständlich ist eine drahtlose Steuerung, z.B. per Handy-App oder Fernbedienung. In unserem Vergleich hatte kein Modell diese Ausstattung.
Manche Wasserhähne mit Infrarotsensor besitzen einen seitlichen Hebel an der Armatur, um die Temperatur zu justieren. Das ist dann empfehlenswert, wenn Benutzer die Wassertemperatur wählen können sollen. (c) eigene
5. Kalt- und Warmwasseranschluss?
Je nachdem, ob eine Sensorarmatur die Wassertemperatur direkt regeln kann oder nicht, unterscheidet sich auch, wie viele Wasseranschlüsse vorhanden sind – und wie sich das Mischverhältnis gegebenenfalls einstellen lässt. Im Folgenden findest du die drei wichtigsten Varianten im Überblick.
Modelle mit Temperaturregelung an der Armatur
Sensorarmaturen mit integrierter Temperaturregelung, etwa über einen seitlichen Hebel oder Drehknopf, haben immer zwei Wasseranschlüsse – für Kalt- und Warmwasser. Die gewünschte Temperatur lässt sich direkt am Hahn einstellen. Das funktioniert im Prinzip wie bei einem Einhebelmischer, nur dass das Wasser berührungslos per Sensor startet. Diese Variante ist besonders im privaten Bereich beliebt, weil sie sowohl Komfort als auch Flexibilität bietet.
Modelle mit zwei Zuläufen, aber ohne Temperaturregelung
Auch bei diesen Armaturen sind zwei Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser vorhanden – eine Regulierung der Temperatur ist allerdings nicht direkt am Hahn möglich. Stattdessen wird das Mischverhältnis entweder am Ventil unter dem Waschtisch eingestellt oder über eine interne Schraubmischung an der Armatur selbst.
In vielen Fällen liegt dem Produkt ein kleines Vormischventil bei, das unter dem Waschbecken angeschlossen wird. Dort kann man die gewünschte Temperatur einmalig festlegen. Diese Einstellung bleibt dann konstant, bis man sie manuell ändert. Ein direkter Zugriff auf die Temperatur während der Nutzung ist hier nicht vorgesehen.
Solche Modelle sind häufig für halböffentliche Bereiche oder Gäste-WCs gedacht, wo zwar temperiertes Wasser gewünscht ist, aber keine verstellbare Bedienung notwendig oder gewollt ist.
Modelle mit nur einem Zulauf
Diese Sensorhähne lassen sich technisch nur an eine einzelne Wasserleitung anschließen – meist an Kaltwasser. Eine Temperatureinstellung ist dabei generell nicht vorgesehen. Man findet diese Ausführung besonders häufig bei günstigeren Geräten, zum Beispiel bei einfachen batteriebetriebenen Modellen oder bei Sensorhähnen für den funktionalen Einsatz.
Zwei Optionen stehen zur Verfügung:
a) Nur Kaltwasser anschließen Der Hahn wird direkt an die Kaltwasserleitung angeschlossen. Das ist zwar in vielen öffentlichen WCs Standard, aber im privaten Bad möchte man es doch meist etwas komfortabler – gerade an kühleren Tagen.
b) Vorgewärmtes Wasser über Vormischventil Wer trotz Einzelanschluss lauwarmes oder warmes Wasser nutzen möchte, kann unter dem Waschtisch ein separates Vormischventil installieren. Dieses wird an die Kalt- und Warmwasserleitung angeschlossen und führt das vorgemischte Wasser über eine Leitung dem Hahn zu. Die gewünschte Temperatur wird dabei direkt am Ventil eingestellt – meist über ein kleines Drehrad oder eine Schraube. Während der Nutzung lässt sich die Temperatur dann allerdings nicht verändern, sie bleibt konstant, bis man das Ventil neu justiert.
Woran erkennt man, wie viele Zuläufe ein Modell hat?
Anzahl der Anschlussschläuche: Wenn Produktbilder die Unterseite des Hahns oder den Lieferumfang zeigen, kann man die Anzahl an Schläuchen oft leicht erkennen. Ein einzelner Schlauch spricht für einen reinen Kaltwasseranschluss, zwei Stück deuten auf getrennte Zuläufe für Kalt- und Warmwasser hin.
Angaben in der Beschreibung: Begriffe wie „nur für Kaltwasser“ oder „Einzelanschluss“ weisen auf ein Einstrangmodell hin. Bei Formulierungen wie „für Warm- und Kaltwasser geeignet“ oder „mit zwei Anschlüssen“ ist ein Zwei-Zulauf-Modell wahrscheinlich.
Kein Temperaturregler, aber zwei Anschlüsse: In diesem Fall lässt sich die Wassertemperatur nicht am Hahn selbst einstellen. Stattdessen wird das Mischverhältnis entweder über ein externes Ventil unter dem Waschtisch geregelt (oft im Lieferumfang enthalten) oder über eine interne Voreinstellung, die beim Einbau vorgenommen wird.
6. Temperaturbegrenzer als Extra für die Sicherheit
Unabhängig von einer individuellen Wahl der Wassertemperatur bieten einige Sensorarmaturen einen Temperaturbegrenzer. Dieses Extra beschränkt die maximale Wassertemperatur auf einen festgelegten Wert – zum Beispiel auf 38 °C. Er schützt vor zu heißem Wasser und erhöht dadurch die Sicherheit bei der Nutzung. Außerdem kann man damit den Verbrauch von zu warmem Wasser verhindern.
Hersteller integrieren den Begrenzer meist direkt ins Mischventil. Ein kleiner mechanischer Anschlag, ein verdeckter Schraubmechanismus oder ein fest eingestellter Thermostat setzen die Temperaturgrenze technisch um. Man stellt diesen Grenzwert in der Regel beim Einbau ein. Für die spätere Anpassung benötigt man meist Werkzeug oder muss eine bestimmte Vorgehensweise einhalten, die je nach Gerät unterschiedlich sein kann.
7. Stromversorgung des Sensors: Batterie oder Netzanschluss
Schließen wir die Liste der wichtigsten Unterschiede bei berührungslosen Wasserhähnen mit der Art der Stromversorgung. Der Sensor eines Infrarot-Wasserhahns wird meist per Batterie, seltener per Netzanschluss versorgt. Beide Arten haben in der Regel einen sehr geringen Stromverbrauch. Alle Geräte in unserem Vergleich werden jedoch mit Batterie betrieben.
Batteriebetriebene Geräte sind unabhängig von Stromleitungen oder Steckdosen. Allerdings sollte man auf die Laufzeit der Zellen achten. Denn man zwar legt fast immer handelsübliche Batterien mit insgesamt 6V ein, aber je nach Armatur entweder vom Typ „CR-P2“ oder „AA“. Dabei liefern CR-P2-Batterien im Vergleich zu AA-Batterien wesentlich länger Energie. So nennen Grohe und hansgrohe für mehrere Geräte mit CR-P2-Stromversorgung je bis zu 7 Jahre Batterielaufzeit, selbst wenn man den Hahn bis zu 150 pro Tag betätigt. Für AA-betriebene Hähne sind hingegen eher 0,5 bis 2 Jahre Nutzungsdauer wahrscheinlich.
6V-CR-P2 Batterien halten in der Regel 6x so lange wie 6V-AA-Batterien
Wer Sorge vor unerwartet leeren Batterien hat, sollte auf eine LED-Anzeige für den Batteriestand achten. Diese LED sitzt in der Regel gut sichtbar an der Armatur – meist am Gehäuse oder unterhalb des Auslaufs – und zeigt durch Leuchten oder Blinken den Zustand der Batterie an. So lässt sich rechtzeitig erkennen, wann ein Wechsel nötig wird, ohne dass man die Batteriebox kontrollieren muss. Typischer Ablauf, je nach Gerät sind auch andere Signale möglich:
Normaler Ladestand: Die LED bleibt aus oder leuchtet nur kurz beim Aktivieren des Wasserflusses.
Batterie fast leer: Die LED blinkt bei jeder Nutzung – oft rot oder orange.
Batterie leer: Der Wasserhahn reagiert nicht mehr; die LED bleibt aus oder zeigt keinen Impuls mehr.
Für Armaturen mit Stromanschluss ist ein Netzadapter erforderlich, der im Lieferumfang enthalten sein sollte. Die Spannungsversorgung erfolgt standardmäßig über das 240-V-Netz mit einer Leistung von meist 2 bis 3 Watt.
Alle Infrarot-Wasserhähne im Detail
1. Platz
hansgrohe Focus 130
91,79 %
Bezugsarten: Standard-, Dauerbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: 10 s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): 5 l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Automatisch und manuell
Temperatureinstellung: Hebel an der Armatur
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Mit Montageaufwand
Stromversorgung: Batterie (6V, CR-P2)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Mit
Armatur-Abmessungen : 5,0 x 15,5 x 16,4 cm
Gewicht: 3,0 kg
Batteriestandsanzeige, Version ohne Temperaturhebel verfügbar
Der hansgrohe Focus bietet neben der hygienischen Bedienung u.a. Luftbeimischung und sparsamen Wasserverbrauch.
Bedienung
Die Infrarot-Sensoren passen sich automatisch der Umgebung an, dabei lässt sich die Infrarot-Reichweite in zwei Werten einstellen. Auch die Wassertemperatur ist steuerbar, zudem kann man einen Temperaturgrenzwert einschalten. Der Batteriebetrieb erfolgt über eine 6 V Lithium-Batterie mit einer angegebenen Lebensdauer von ca. 2 Jahren. Bei Bedarf kann man den Batteriestatus per Anzeige prüfen. hansgrohe bietet den Focus alternativ zur Batterieversion auch in einer Variante mit Netzanschluss an.
Wasserentnahme
Die Wasserabgabe läuft nach Aktivierung per Infrarot-Sensor 10 Sekunden. Zudem verfügt der Focus aber noch über weitere Wasserprogramme in Form von Hygiene-, Dauerspülung und Wasserstopp. Dabei kann die Hygienespülung alle 24 Stunden automatisch 10 Sekunden Wasser laufen lassen. Die Dauerspülung wiederum lässt sich 180 Sekunden lang aktivieren und ist z.B. für eine thermische Desinfektion vorgesehen. Um das Waschbecken zu reinigen, steht der manuelle Wasserstopp zur Verfügung.
Luftbeimischung "AirPower"
Das integrierte AirPower-System mischt Luft in den Wasserstrahl und erzeugt so einen kräftigen und doch sanften Strahl. Die Luftbeimischung trägt auch zur Senkung des Wasserverbrauchs bei, da sie mehr Volumen erzeugt, ohne den Druck zu erhöhen. Entsprechend hat hansgrohe den Focus in der EcoSmart Reihe eingeordnet.
5 Liter pro Minute: Sparsamer Verbrauch
Der Focus Wasserhahn verbraucht laut Hersteller bei Standard-Wasserdruck von 3 bar lediglich 5 l/min, eine außergewöhnlich geringe Wassermenge im Vergleich zu vielen anderen Armaturen. Dadurch wird nicht nur die verbrauchte Wassermenge reduziert, sondern auch die Energiekosten. Denn wenn Sie Warmwasser beziehen, muss entsprechend weniger Wasser erhitzt werden.
Installationshinweise
Der Wasserhahn ist laut Hersteller für Durchlauferhitzer geeignet. Zur Ausstattung gehört auch ein Rückflussverhinderer. In den G ⅜-Anschlussschläuchen sind Schmutzfangsiebe enthalten.
Pflege: "QuickClean"-Silikonelemente
Bei der Reinigung verspricht der Infrarot-Wasserhahn Focus mit sogenanntem "QuickClean" eine deutliche Erleichterung. QuickClean ist so konzipiert, dass sich Verschmutzungen und Kalk einfacher entfernen lassen. Das Geheimnis liegt u.a. in flexiblen Lamellen aus Silikon. Diese kann nach Angaben von hansgrohe mit der bloßen Hand abreiben.
Einstellung der Sensor-Reichweite: Automatisch und manuell
Temperatureinstellung: Hebel an der Armatur
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Mit Montageaufwand
Stromversorgung: Batterie (6V, CR-P2)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Mit
Armatur-Abmessungen : 5,6 x 17,0 x 17,2 cm
Version mit Temperaturhebel verfügbar
Der hansgrohe Focus bietet neben der hygienischen Bedienung u.a. Luftbeimischung und sparsamen Wasserverbrauch.
Bedienung
Die Infrarot-Sensoren passen sich automatisch der Umgebung an, dabei lässt sich die Infrarot-Reichweite in zwei Werten einstellen. Auch die Wassertemperatur ist steuerbar, zudem kann man einen Temperaturgrenzwert einschalten. Der Batteriebetrieb erfolgt über eine 6 V Lithium-Batterie mit einer angegebenen Lebensdauer von ca. 2 Jahren. Bei Bedarf kann man den Batteriestatus per Anzeige prüfen. hansgrohe bietet den Focus alternativ zur Batterieversion auch in einer Variante mit Netzanschluss an.
Wasserentnahme
Die Wasserabgabe läuft nach Aktivierung per Infrarot-Sensor 10 Sekunden. Zudem verfügt der Focus aber noch über weitere Wasserprogramme in Form von Hygiene-, Dauerspülung und Wasserstopp. Dabei kann die Hygienespülung alle 24 Stunden automatisch 10 Sekunden Wasser laufen lassen. Die Dauerspülung wiederum lässt sich 180 Sekunden lang aktivieren und ist z.B. für eine thermische Desinfektion vorgesehen. Um das Waschbecken zu reinigen, steht der manuelle Wasserstopp zur Verfügung.
Luftbeimischung "AirPower"
Das integrierte AirPower-System mischt Luft in den Wasserstrahl und erzeugt so einen kräftigen und doch sanften Strahl. Die Luftbeimischung trägt auch zur Senkung des Wasserverbrauchs bei, da sie mehr Volumen erzeugt, ohne den Druck zu erhöhen. Entsprechend hat hansgrohe den Focus in der EcoSmart Reihe eingeordnet.
5 Liter pro Minute: Sparsamer Verbrauch
Der Focus Wasserhahn verbraucht laut Hersteller bei Standard-Wasserdruck von 3 bar lediglich 5 l/min, eine außergewöhnlich geringe Wassermenge im Vergleich zu vielen anderen Armaturen. Dadurch wird nicht nur die verbrauchte Wassermenge reduziert, sondern auch die Energiekosten. Denn wenn Sie Warmwasser beziehen, muss entsprechend weniger Wasser erhitzt werden.
Installationshinweise
Der Wasserhahn ist laut Hersteller für Durchlauferhitzer geeignet. Zur Ausstattung gehört auch ein Rückflussverhinderer. In den G ⅜-Anschlussschläuchen sind Schmutzfangsiebe enthalten.
Pflege: "QuickClean"-Silikonelemente
Bei der Reinigung verspricht der Infrarot-Wasserhahn Focus mit sogenanntem "QuickClean" eine deutliche Erleichterung. QuickClean ist so konzipiert, dass sich Verschmutzungen und Kalk einfacher entfernen lassen. Das Geheimnis liegt u.a. in flexiblen Lamellen aus Silikon. Diese kann nach Angaben von hansgrohe mit der bloßen Hand abreiben.
Angebote*
3. Platz
Grohe Bau Cosmopolitan E
88,29 %
Bezugsarten: Standardbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: Einstellbar: 6-240 s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): 6 l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Manuell
Temperatureinstellung: Hebel an der Armatur
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Mit Montageaufwand
Stromversorgung: Batterie (6V, CR-P2)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Mit
Armatur-Abmessungen : 13,6 x 12,3 x 6,7 cm
Gewicht: 0,8 kg
Fernbedienung zur Einstellung von Sensorbereich, Nachlaufdauer
Der Grohe Bau Cosmopolitan E kommt mit vielen Komfortfunktionen - von der Temperaturregelung über die einstellbare Durchflussmenge bis hin zu mehreren Wasserfunktionen.
Infrarot-Sensor
Für zusätzliche Flexibilität ist der Bereich des Infrarotsensor einstellbar. Man kann also selbst bestimmen, wie nah man die Hände vor den Wasserhahn halten muss.
Für die Stromversorgung des Sensors ist eine externe Batterie zuständig. Zum Einsatz kommt eine 6V-Lithium Batterie vom Typ CR-P2. Für sie verspricht der Hersteller eine Batterielaufzeit von bis zu sieben Jahren, bei 150 Betätigungen pro Tag. Praktisch dabei: Eine mehrstufige Anzeige der Batteriekapazität lässt leicht erkennen, wann ein Ersatz nötig wird. Oberhalb von 20%, 40% und 60% Ladekapazität leuchtet jeweils ein Punkt mehr auf.
Temperatur regeln und Verbrühschutz
Beim Grohe Bau Cosmopolitan E kann man die gewünschte Wassertemperatur über einen kleinen Hebel an der Geräteseite regeln. Um Verbrühungen möglichst zu vermeiden, lässt sich auch die Höchsttemperatur vorgeben. Letzteres funktioniert allerdings nicht einfach per Hand, sondern nur mit einem Utensil aus dem Lieferumfang.
Wasserfunktionen
Der Bau Cosmopolitan Infrarot-Wasserhahn von Grohe verfügt über gleich mehrere Wasserfunktionen. Neben den die schon genannten Durchfluss- und Temperaturregelungen zählen dazu eine Wasserstopp, Hygienespülung und thermische Desinfektion.
Um die Armatur sauber zu halten sind eine automatische Hygiene-Spülung sowie eine thermische Desinfektion verfügbar. Zum Einschalten benötigt man jedoch leider eine separate Grohe Fernbedienung (Artikel-Nr. 36407001).
Der Wasserstopp ist als Reinigungsmodus deklariert, da er vor ungewolltem Wasserfluss schützt, wenn man Reinigungsarbeiten durchführt.
Wasser sparen mit dem Bau Cosmopolitan Sensor-Hahn
Die sogenannte "Grohe EcoJoy" Technik begrenzt den Wasserfluss auf 5,7 Liter pro Minute, angeblich ohne Leistungseinbußen. Dazu nutzt EcoJoy einen Perlator mit geringem Durchfluss, der den Wasserverbrauch um bis zu 50% senkt. Das kann im Vergleich bei sonst identischer Nutzung Geld bei der Wasserrechnung zu sparen.
Wie pflegt man den Grohe Bau Cosmopolitan E?
Wie alle Wasserhähne mit integriertem Sensor sind Reinigung und Pflege vergleichsweise einfach. Da kaum Hautkontakt entsteht, wird die Armatur relativ wenig abgenutzt. Zudem soll die Chrom-Oberfläche laut Grohe auch nach Jahren keinen Glanz einbüßen.
Wenn man Waschbecken oder Hahn säubern möchte, kann man zudem den erwähnten Reinigungsmodus mit vorübergehendem Wasserstopp aktivieren. Dazu deckt man lediglich den unteren Sensorteils per Daumen ab.
Anschluss & Montage
Der Bau Cosmopolitan E soll laut Grohe "in wenigen Minuten" installiert sein. Dafür gehören u.a. flexible Anschlussschläuche zum Lieferumfang. Außerdem sind z.B. auch Schmutzfangsiebe und Rückflussverhinderer im Paket enthalten.
Angebote*
4. Platz
Grohe Eurosmart CE
87,53 %
Die elektronische Grohe Eurosmart CE Armatur verfügt neben sieben Wasserprogrammen unter anderem auch über einen seitlichen Hebel zur schnellen Temperatureinstellung und Wassersparfunktionen. Außerdem findet sich auf der Rückseite eine Zugstangen-Ablaufgarnitur.
Stromversorgung
Der Eurosmart CE ist wahlweise mit Netz- oder mit Batteriebetrieb erhältlich. Die bidirektionale Steuerung funktioniert in beiden Fällen unserem Vergleich zufolge unverändert.
Die Netzvariante wird sie mit einem Eurostecker und passendem Steckertrafo geliefert. Sie eignet sich für 100 bis 230 Volt und 50-60 Hz Frequent.
Bei der batteriebetriebenen Variante ist die erforderliche Batterie im Lieferumfang enthalten. Es handelt sich um eine 6V-Lithium Batterie vom Typ CR-P2. Wie auch bei anderen Modellen verspricht Grohe 7 Jahre Nutzungsdauer für diese Batterie, sofern man den Sensor pro Tag maximal 150 Mal aktiviert.
Wasserprogramme
Bei der elektronischer Waschtischarmatur Eurosmart CE kann man den Wasserfluss über insgesamt sieben voreingestellte Programme anpassen. Zu diesen Programmen gehören eine automatische Spülung, thermische Desinfektion, Reinigungsmodus und mehr.
Der Reinigungsmodus ermöglicht es, das Bassin bequem zu säubern. Der Wasserfluss ist dabei auch bei Annäherung an den Sensor gesperrt. Es genügt dafür, den unteren Sensorbereich mit dem Daumen abzudecken.
Die automatische Hygiene-Spülung aktiviert in bestimmten Intervallen einen Wasserdurchlauf.
Die thermische Desinfektion trägt durch Hitze zur Reinigung bei.
Die Hygiene-Spülung, thermische Desinfektion sowie die Änderung von Werkseinstellungen erfordern allerdings eine separat erhältliche Grohe Fernbedienung mit der Artikelnummer 36407001. Diese ermöglicht dann z.B. auch eine Änderung der Nachlaufzeit, der maximalen Bezugsdauer und der Sensorreichweite, um ungewollte Wasserabgabe zu verhindern. Alles zusammen macht den Eurosmart CE zu einem der vielseitigsten Sensor-Wasserhähne in unserem Vergleich.
Temperatur manuell einstellen
Mit einem kleinen Hebel an der Seite des Wasserhahns können Sie die gewünschte Wassertemperatur jederzeit von Hand einstellen. Die Aktivierung des Wasserstrahls erfolgt aber stets per Infrarot.
Für zusätzliche Sicherheit soll der integrierte Temperaturbegrenzer sorgen. Er erleichtert es, z.B. Verbrühungen beim Händewaschen zu verhindern. Die Justierung der Höchsttemperatur erfolgt mit einem kleinen Instrument, das im Lieferumfang enthalten ist.
Wasser und Energie sparen
Sowohl Temperatureinstellung als auch -begrenzung können helfen, Wasser- und Energiekosten zu sparen. Zum einen läuft Wasser nicht unnötig, bis die gewünschte Temperatur gewählt ist. Zum anderen schont es Ressourcen, da sie den Verbrauch von zu heißem Wasser verhindert.
Darüber hinaus reduziert der integrierte Grohe EcoJoy Mousseur den Wasserverbrauch auf 5,7 Liter pro Minute. Das hilft beim Wassersparen, angeblich ohne die Leistung zu verringern. Denn der Mousseur reduziert den Durchfluss zwar, aber mischt dem Leitungswasser zugleicht Luft bei. Das macht den Wasserstrahl weicher und zugleich voluminöser.
Installation
Laut Herstellerangaben ist Wasserhahn in nur wenigen Minuten zu montieren. Ein Schnell-Montage-System und flexible Anschlussschläuche sollen die Installation erleichtern. Zudem sind Schmutzfangsiebe und Rückflussverhinderer im Installationspaket enthalten.
Pflege
Der Armaturenkörper ist aus Messing hergestellt. Die Oberfläche aus Chrom soll jedoch dafür sorgen, dass sich die Armatur leicht pflegen lässt und auch nach
Angebote*
5. Platz
hansgrohe Focus
83,13 %
Der hansgrohe Focus bietet neben der hygienischen Bedienung u.a. Luftbeimischung und sparsamen Wasserverbrauch.
Bedienung
Die Infrarot-Sensoren passen sich automatisch der Umgebung an, dabei lässt sich die Infrarot-Reichweite in zwei Werten einstellen. Auch die Wassertemperatur ist steuerbar, zudem kann man einen Temperaturgrenzwert einschalten. Der Batteriebetrieb erfolgt über eine 6 V Lithium-Batterie mit einer angegebenen Lebensdauer von ca. 2 Jahren. Bei Bedarf kann man den Batteriestatus per Anzeige prüfen. hansgrohe bietet den Focus alternativ zur Batterieversion auch in einer Variante mit Netzanschluss an.
Wasserentnahme
Die Wasserabgabe läuft nach Aktivierung per Infrarot-Sensor 10 Sekunden. Zudem verfügt der Focus aber noch über weitere Wasserprogramme in Form von Hygiene-, Dauerspülung und Wasserstopp. Dabei kann die Hygienespülung alle 24 Stunden automatisch 10 Sekunden Wasser laufen lassen. Die Dauerspülung wiederum lässt sich 180 Sekunden lang aktivieren und ist z.B. für eine thermische Desinfektion vorgesehen. Um das Waschbecken zu reinigen, steht der manuelle Wasserstopp zur Verfügung.
Luftbeimischung "AirPower"
Das integrierte AirPower-System mischt Luft in den Wasserstrahl und erzeugt so einen kräftigen und doch sanften Strahl. Die Luftbeimischung trägt auch zur Senkung des Wasserverbrauchs bei, da sie mehr Volumen erzeugt, ohne den Druck zu erhöhen. Entsprechend hat hansgrohe den Focus in der EcoSmart Reihe eingeordnet.
5 Liter pro Minute: Sparsamer Verbrauch
Der Focus Wasserhahn verbraucht laut Hersteller bei Standard-Wasserdruck von 3 bar lediglich 5 l/min, eine außergewöhnlich geringe Wassermenge im Vergleich zu vielen anderen Armaturen. Dadurch wird nicht nur die verbrauchte Wassermenge reduziert, sondern auch die Energiekosten. Denn wenn Sie Warmwasser beziehen, muss entsprechend weniger Wasser erhitzt werden.
Installationshinweise
Der Wasserhahn ist laut Hersteller für Durchlauferhitzer geeignet. Zur Ausstattung gehört auch ein Rückflussverhinderer. In den G ⅜-Anschlussschläuchen sind Schmutzfangsiebe enthalten.
Pflege: "QuickClean"-Silikonelemente
Bei der Reinigung verspricht der Infrarot-Wasserhahn Focus mit sogenanntem "QuickClean" eine deutliche Erleichterung. QuickClean ist so konzipiert, dass sich Verschmutzungen und Kalk einfacher entfernen lassen. Das Geheimnis liegt u.a. in flexiblen Lamellen aus Silikon. Diese kann nach Angaben von hansgrohe mit der bloßen Hand abreiben.
Angebote*
6. Platz
hansgrohe Vernis Blend
76,99 %
Die hansgrohe Vernis Blend Elektroarmatur ist mit einer automatischen Umgebungsanpassung des Infrarotsensorsystems ausgestattet. Der Sensor erkennt Veränderungen in der Infrarotstrahlung, die Hände in der Nähe des Wasserhahns abgeben. Wasser soll also umweltfreundlich nur dann fließen, wenn auch wirklich Hände unter dem Wasserhahn sind. Die Reichweite des Sensors kann man allerdings nicht einstellen, anders als z.B. beim hansgrohe Wasserhahn Focus.
Betrieben wird die Chrom-Armatur mit einer 6-V-Lithium-Batterie, die im Lieferumfang enthalten ist. Der Hersteller nennt für sie eine Betriebszeit von ca. 7 Jahren, wenn man 150 Betätigungen pro Tag voraussetzt.
Die Wassertemperatur kann man voreinstellen. Zudem sind diverse Funktionen für den Wasserbezug vorhanden: Laufzeiteinstellung, Hygienespülung, Dauerspülung und Wasserstopp.
Die Laufzeit der Armatur ist einstellbar mit den Optionen 10 s, 20 s und 30 s.
Zusätzlich kann eine Hygienespülung aktiviert werden mit einer Frequenz von 24 h, 48 h oder 72 h und einer Spülzeit von 10 s, 20 s oder 30 s. Je länger die Frequenz eingestellt ist, desto höher fällt die jeweilige Spülzeit aus.
Die Dauerspülung kann auch für 200 Sekunden aktiviert werden, um eine thermische Desinfektion.
Als Reinigungsfunktion ist ein manueller Wasserstop möglich.
Durchfluss und Luftbeimischung
Die maximale Durchflussmenge der Infrarot-Armatur beträgt 5 l/min bei 3 bar, also bei Standardleitungsdruck. Dem niedrigen Durchfluss dient auch das sogenannte AirPower-System. Damit bezeichnet der Hersteller ein spezielle Düse, die Luft in den Wasserstrahl bläst, um auch mit weniger Wassermenge einen kräftigen, aber sanften Sprühstrahl zu erzeugen.
Der Vernis Blend von hansgrohe kommt mit folgendem Lieferumfang:
Wasserhahn
Batterie (Typ CR-P2)
Schmutzfangsiebe
Befestigungsmaterial
Angebote*
7. Platz
Grohe Euroeco CE
75,03 %
Bezugsarten: Standardbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: Einstellbar: 6-240 s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): 5 l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Manuell
Stromversorgung: 6V-Lithiumbatterie Typ CR-P2 oder 100-240 V AC 50-60 Hz / 6,75 V DC
Anzeige des Batterie-Ladestands: Mit
Armatur-Abmessungen : 14,0 x 10,7 x 4,5 cm
Angebote*
8. Platz
Ideal Standard Sensorflow New
55,41 %
Bezugsarten: Standardbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: 240 s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): 4 l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Ohne
Temperatureinstellung: Hebel an der Armatur
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Ohne
Stromversorgung: Batterie (6V, CR-P2)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Ohne
Armatur-Abmessungen : 7,1 x 18,0 x 17,0 cm
Gewicht: 1,7 kg
Der Ideal Standard A7559AA Sensorflow ist auf geringen Wasserverbrauch ausgerichtet. So begrenzt ein integriertes Bauteil den maximalen Durchfluss auf gut 4 Liter pro Minute (bei 3 bar). Zusätzlich verzichtet das Gerät auf eine Nachlaufzeit. Gegen übermäßige Nutzungsdauer ist die maximale Spülzeit herstellerseitig des Weiteren auf 240 Sekunden festgelegt. Übrigens lässt sich neben der Wasserausgabe bei Sensorkontakt auch ein automatischer Spülzyklus programmieren – mit Intervallen zwischen 6 und 72 Stunden.
Ergänzt wird die Sensorsteuerung durch einen Temperaturhebel an der rechten Seite. Darüber kann man die Wassertemperatur jederzeit einstellen. In unserem Vergleich zählt der Ideal Standard A7559AA daher zur leichten Mehrheit derjenigen Modelle, die eine bequeme Temperaturverstellung an der Armatur ermöglichen.
Die Stromversorgung übernimmt eine CR-P2-Batterie mit 6 Volt. In der Regel können solche Batterien wesentlich länger im Einsatz bleiben als AA-Modelle. Auch andere eher hochpreisige Sensor-Armaturen wie von Grohe oder hansgrohe verwenden diesen Typ. Eine Variante mit Netzanschluss scheint allerdings nicht im Sortiment des Herstellers zu sein.
Angebote*
9. Platz
Bernstein 3002S
49,50 %
Bezugsarten: Standard-, Kurz-, Dauerbezug (bis zu 60 Sek.)
Der Crea 101423CP verfügt über zwei getrennte Sensorzonen. An der Vorderseite befindet sich der Hauptsensor für den normalen Wasserbezug: Er erkennt Hände im Nahbereich und startet den Wasserfluss automatisch. Sobald der Erfassungsbereich wieder frei ist, stoppt die Wasserabgabe selbstständig. Zusätzlich ist seitlich ein zweiter Sensor integriert, mit dem sich ein Drei-Minuten-Dauerbetrieb auslösen lässt – etwa zum Befüllen von Gefäßen. Dieser lässt sich jederzeit vorzeitig beenden, indem man erneut am Seitensensor vorbeigreift.
Eine Besonderheit dieses Modells ist die manuelle Temperatureinstellung direkt an der Armatur. Über ein kleines Drehrad an der rechten Unterseite lässt sich die Warm-Kalt-Mischung stufenlos regeln – unabhängig vom Sensorbetrieb und ohne Eingriff unter dem Waschtisch.
Gehäuse und Auslauf bestehen aus verchromtem Edelstahl. Am Auslass ist ein abnehmbarer Belüfter montiert, der sich bei Bedarf zur Reinigung oder zum Austausch entfernen lässt.
Die Stromversorgung erfolgt über vier AA-Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind. Ein Netzanschluss ist nicht vorgesehen.
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11. Platz
Achelous EU030539
39,56 %
Der Achelous EU030539 kombiniert einen mittig unter dem Auslauf platzierten Sensor für automatischen Bezug mit einer seitlichen Temperaturregelung. Dort kann man über ein kleines Drehrad die Warm-Kalt-Mischung stufenlos und ohne Montageaufwand einstellen.
Die Stromversorgung erfolgt über vier AA-Batterien, die in einer externen Steuerbox untergebracht werden aber nicht im Lieferumfang enthalten sind. Im Vergleich zu CR-P2-Batterien, wie sie bei anderen Sensorarmaturen im Vergleich zum Einsatz kommen, fällt die Laufzeit bei AA-Zellen in der Regel merklich kürzer aus. Allerdings zeigt eine LED am Sensor an, wenn ein Batteriewechsel nötig wird.
Was die sonstige Wartung betrifft, kann der Strahlregler am Auslass zur Reinigung einfach abgenommen werden.
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12. Platz
Auralum C0117C
36,09 %
Bezugsarten: Standardbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: n.n. s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): n.n. l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Ohne
Temperatureinstellung: Hebel an der Armatur
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Ohne
Stromversorgung: Batterie (6V, 4x AA)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Ohne
Armatur-Abmessungen : 6,3 x 14,1 x 18,2 cm
Gewicht: 1,64 kg
Der Auralum LK109 vereint Infrarot-Sensor und Einhebelmischer. Der Wasserhahn erkennt per Infrarot Bewegungen im Umkreis von etwa 15 Zentimetern. Dadurch schaltet das Wasser sich berührungslos ein und aus. Der zusätzliche Griff dient der manuellen Temperatureinstellung.
Stromversorgung
Für den Sensorbetrieb sind 4 AA-Batterien (6V) erforderlich, die jedoch nicht im Lieferumfang enthalten sind. Das Batteriefach ist entnehmbar und wird von unten in die Armatur eingefügt.
Wasserprogramme
Neben der eigentlichen Aktivierung des Wasserflusses besitzt der Auralum LK109 offenbar keine weiteren Funktionen. Wer einstellbare Infrarotreichweite, Intervallreinigung, Reinigungsfunktion oder Hygienespülung sucht, sollte sich daher weitere Wasserhähne mit Sensor im Vergleich ansehen, z.B. den.
Temperatur per Griff justieren
Während der LK109 auf Wasserprogramme weitgehend verzichtet, bietet er einen anderen Vorteil: Mit dem Temperaturmischer können Sie die Wassertemperatur individuell einstellen. Das ist zwar nicht berührungslos, aber deutlich einfacher, als die Temperatur per App oder Fernbedienung zu justieren.
Wasser sparen und filtern
Der Auralum LK109 kann durch einen integrierten Bubbler sowohl den Wasserverbrauch als auch Spritzer reduzieren. Zudem besitzt der Bubbler ein mehrschichtiges Filtersystem, das Verunreinigungen aus dem Wasser entfernen soll.
Anschlüsse und Montage
Laut Hersteller eignet sich die Armatur für Warm- und Kaltwasseranschlüsse. Die wichtigsten Daten zu Bohrung, Anschlüssen und Einrichtung im Überblick.
Für die Montage benötigt der Auralum LK Infrarot-Wasserhahn eine einzige Bohrung. Die geeignete Größe für diese Einloch-Installation ist eine Montagebohrung mit 32- 35mm Durchmesser. Allerdings sollte die Montageplatte maximal 4,5 cm stark sein.
Das Steckerprofil ist auf sogenannte Deckenmontage ausgelegt. Auch aufgrund der Standard-G3/8"-Anschlüsse und einem mitgelieferten 50-cm-Schlauch verspricht der Hersteller Auralum eine einfache Installation. Der empfohlene Wasserdruck liegt bei 0,3-0,5 mPa, wobei 1,3 mPa als Maximum angegeben ist.
Sobald er installiert ist, erfolgt eine automatische Einrichtung. Dabei stellt sich der Sensor eine halbe Stunde lang intelligent auf seine neue Umgebung ein.
Pflege
Der LK109 von Auralum besteht aus verchromtem Messing. Entsprechend sollte die Oberfläche relativ leicht zu reinigen sein.
Angebote*
13. Platz
Gangang FN0101
29,33 %
Bezugsarten: Standardbezug
Maximale Laufzeit des Standardbezugs: n.n. s
Durchflussbegrenzung (bei 3 bar): 8 l/min
Einstellung der Sensor-Reichweite: Ohne
Temperatureinstellung: Mit Montageaufwand
Temperaturbegrenzer (einstellbar): Ohne
Stromversorgung: Batterie (6V, 4x AA)
Anzeige des Batterie-Ladestands: Mit
Armatur-Abmessungen : 16,0 x 13,5 x 17,0 cm
Gewicht: 1,8 kg
Der Gangang FN0101 ist mit einem Bewegungssensor unterhalb des Auslaufs ausgestattet. Dieser ist auf eine feste Reichweite von rund 15 cm voreingestellt und lässt sich nicht variieren. Ein zweiter Sensor, etwa zur Auslösung eines Dauerbetriebs, gehört nicht zur Ausstattung.
Eine manuelle Temperaturregelung direkt an der Armatur ist nicht vorgesehen. Stattdessen liegt ein externes Vormischventil bei, das zwischen den beiden Zuläufen montiert wird. Dort lässt sich das gewünschte Mischverhältnis zwischen Warm- und Kaltwasser bei der Montage einstellen. und bei Bedarf mit entsprechendem Aufwand nachregulieren.
Für die Stromversorgung ist eine externe Steuerbox vorgesehen, in der vier AA-Batterien eingesetzt werden. Diese sitzt außerhalb der Armatur und wird üblicherweise unter dem Waschtisch montiert. Sobald ein Wechsel der vier Batterien notwendig wird, macht ein kleines LED-Licht darauf aufmerksam.
Optisch zeigt sich der FN0101 schlicht und funktional: Das Gehäuse besteht aus verchromtem Messing, der Auslauf ist mit einem feinmaschigen Strahlregler ausgestattet. Eine Besonderheit ist die mitgelieferte Deckplatte, deren ungewöhnlich breite Form auch größere Bohrbilder abdeckt und damit eine flexible Abdeckung bei Einloch- oder Mehrlochbecken ermöglicht. Die Armatur ist für die Bodenmontage konzipiert und wird mit sämtlichem Zubehör ausgeliefert, das für den Anschluss benötigt wird – darunter Steuerbox, Vormischventil, Befestigungsmaterial und flexible Anschlussschläuche.
Angebote*
14. Platz
Homssy S2
23,97 %
Schlusslicht in unserem Vergleich ist der Homssy S1. Als sehr einfacher Infrarot-Wasserhahn mit Batteriebetrieb erkennt er zwar per Sensor, wenn Hände in seine Nähe gehalten werden und schaltet daraufhin das Wasser an. Weitere Einstellungen oder Funktionen finden sich bei ihm aber nicht.
Installation und Pflege
Der S1 benötigt einen handelsüblichen 3/8"-Universalanschluss. Für den Betrieb sind gängige AA-Batterien erforderlich, auch bekannt als Mignonbatterien. Bei der Pflege ist zu beachten, dass der Armaturenkorpus aus Messing besteht und lediglich verchromt ist.
Ein Wasserhahn mit Sensor steuert den Wasserfluss berührungslos. Dafür erkennt ein integrierter Infrarot-Sensor in der Armatur, ob sich Hände vor dem Wasserhahn befinden. Sobald das eintrifft, aktiviert er über einen internen Schalter das Wasser. Dabei muss man weder einen Hebel noch Griff berühren. Anschließend stoppt der Wasserfluss wieder, kurz nachdem man die Hände entfernt oder wenn man einen bestimmten Zeitraum überschritten hat.
Ein Wasserhahn mit Sensor spendet Wasser, sobald eine Hand seine Infrarotsignale reflektiert. (c) eigene
Wie funktioniert der Infrarotsensor?
Der Sensor befindet sich meist unter dem Auslauf oder an der Unterseite des Wasserhahns. Von dort sendet er kontinuierlich Infrarotstrahlen aus, die beim Auftreffen auf eine Oberfläche reflektiert werden. Eine Steuerungselektronik wertet diese Reflexionen aus und aktiviert bei Annäherung einen Magnet- oder Motorventil-Mechanismus im Inneren.
Mögliche Probleme bei Infrarotsensoren an Wasserhähnen
Infrarotsensoren sind im Bad und in der Küche noch relativ neu – vor allem im privaten Bereich. Deshalb ist es verständlich, dass man zunächst ein wenig skeptisch in Bezug auf mögliche Probleme ist. Tatsächlich können einzelne Probleme in der Praxis auftreten. Diese lassen sich jedoch leicht vermeiden oder durch die Wahl eines geeigneten Wasserhahns von vornherein umgehen. Wir haben typische Tücken für Sie zusammengestellt:
1. Störungen durch spiegelnde Hintergründe
Glänzende Materialien hinter der Armatur – zum Beispiel verchromte Flächen, Glas oder Hochglanzfliesen – können den Infrarotstrahl so stark reflektieren, dass der Sensor falsch reagiert. Dadurch fließt das Wasser zu früh, zu spät oder gar nicht. Man kann dieses Problem oft beeinflussen, indem man auf weniger stark reflektierende Oberflächen in der Nähe achtet. Bei besseren Armaturen lässt sich außerdem die Reichweite des Sensors anpassen, um störende Reflexionen auszublenden.
2. Probleme bei dunklen Handschuhen oder Gegenständen
Sehr dunkle oder schwarze Materialien – etwa bei Nitril- oder Latexhandschuhen – reflektieren kaum Infrarotlicht. Der Sensor erkennt die Hand dann möglicherweise nicht, obwohl sie sich im Erfassungsbereich befindet. In solchen Fällen helfen hellere Handschuhe oder farbige Alternativen. Wer regelmäßig mit dunklen Materialien arbeitet, sollte eventuell eine andere Art der Steuerung wählen – zum Beispiel über Taster oder kapazitive Sensoren.
3. Ungewolltes Auslösen durch Wasser oder Dampf
Beim Abwaschen oder Kochen entstehen oft Spritzer oder Dampf, die nah am Sensor vorbeiziehen. Dadurch kann sich der Wasserhahn unbeabsichtigt einschalten. Das passiert vor allem bei empfindlichen Sensoren oder wenn diese direkt unter dem Auslauf sitzen. Eine bessere Platzierung des Sensors – zum Beispiel leicht versetzt – kann das Problem verringern. Manche Modelle erlauben auch eine Einstellung der Empfindlichkeit oder des Erkennungswinkels.
4. Falsche Reaktionszeit beim Ein- oder Ausschalten
Ein weiteres Problem kann sein, dass das Wasser nicht sofort fließt oder zu früh wieder stoppt. Gerade bei kurzen Handbewegungen ist das störend. Gute Armaturen bieten Einstellmöglichkeiten für die sogenannte Nachlaufzeit und manchmal auch für die Reichweite des Sensors. Damit lässt sich das Verhalten gezielt anpassen, zum Beispiel über kleine Drehregler oder eine App.
5. Stromausfall (nur bei Modellen mit Netzanschluss)
Bei einem Stromausfall sind nicht alle Modelle in der Lage, weiter Wasser zu liefern. Für solch einen Fall kann man allerdings vorsorgen, indem man einen Sensor-Wasserhahn mit manuellem Überbrückungsschalter oder Notstrom-Batterieversorgung wählt.
Einige hochwertige Sensorarmaturen besitzen einen kleinen mechanischen Überbrückungsschalter, mit dem sich der Wasserfluss auch ohne Strom aktivieren lässt. Dieser Schalter (oder auch Hebel) ist meist seitlich oder unterhalb der Armatur versteckt.
Mehrere netzbetriebene Modelle haben zudem eine eingebaute oder ergänzbare Batteriebox. Fällt der Strom aus, übernimmt die Batterie automatisch den Betrieb des Sensors. Allerdings muss diese Batterie regelmäßig geprüft und bei Bedarf ersetzt werden, auch wenn sie im Normalbetrieb gar nicht genutzt wird
6. Leere Batterien
Alle Infrarot-Wasserhähne mit Batteriebetrieb funktionieren natürlich nur mit (mehr oder weniger) voller Stromquelle. Dennoch kann man das Problem leerer Batterien recht leicht lösen bzw. umgehen. Zum einen ist die die Laufzeit solcher Batterien ziemlich hoch, da es sich um Niedrigenergieelektronik handelt. Wie oben genannt sind daher Laufzeiten von mehreren Monate bis Jahren üblich. Zum anderen ist der Batteriewechsel leicht zu erledigen.
Wo kann man einen Wasserhahn mit Sensor einsetzen?
Der Einsatz zuhause ist sowohl in Bad und WC als auch in der Küche möglich. Im (halb)öffentlichen Bereich können Sensorhähne ihre Hygiene- und Verbrauchsvorteile natürlich besonders gut ausspielen. Vorab sollten Sie lediglich klären:
Welche Vorteile und Nachteile bietet ein berührungsloser Wasserhahn?
Die Infrarot-Technik bietet diverse Vorteile in Sachen Hygiene, Verbrauch und Pflege.
Die kontaktlose Benutzung ist besonders hygienisch. Denn sie senkt die Gefahr, über die Armatur mit Keimen, Viren, Bakterien oder Dreck in Kontakt zu kommen.
Meist sinkt der Verbrauch spürbar, da Wasser nur bei Bedarf fließt. Das gilt in privaten, aber besonders auch in häufig genutzten, öffentlichen Bereichen.
Da man den Wasserhahn nicht mit (schmutzigen) Händen anfassen muss, bleibt seine Oberfläche leichter sauber, wird weniger abgenutzt und benötigt im Vergleich zu klassischen Modellen nicht so viel Pflege.
Sehr gute Modelle bieten diverse Zusatzfunktionen wie einstellbare Bezugszeiten, automatische Spülungen für bessere Hygiene, zusätzliche Durchflussbegrenzer und vieles mehr. Mehr dazu finden Sie unten in unserer Beratung zum besten Wasserhahn mit Sensor.
Als Nachteile kann man vor allem folgende zwei Punkte nennen.
Die Temperaturwahl ist bei einigen Modellen gar nicht, bei anderen nur mit Hautkontakt über einen Hebel möglich. Berührungslos ist nur der eigentliche Wasserbezug.
Insbesondere Infrarothähne mit relativ vielseitigen Funktionen haben ihren Preis. Sie kosten häufig 200 Euro oder mehr. Hochwertige normale Wasserhähne sind allerdings teils ähnlich teuer.
Berührungslose Alternativen zu Infrarotsensoren im Vergleich
Neben Infrarotsensoren gibt es noch weitere Lösungen, um Wasserhähne ohne Griffe oder Hebel zu bedienen. Wir zeigen im Folgenden aktuelle Systeme im Überblick.
Eigenschaft
Infrarot-Sensor
Touch-Sensor
Sprachbedienung / App
Fernbedienung
Funktionsweise
Erkennt Handbewegungen per Infrarotstrahl, meist unterhalb oder vor dem Auslauf
Reagiert auf leichtes Antippen oder kurzes Berühren bestimmter Armaturbereiche
Bedienung per App, vereinzelt auch Sprachsteuerung (z. B. Alexa, Google Assistant)
Auslösung über separaten Taster oder Fernbedienung per Funk oder Kabel
Eignung für Bad
Gut geeignet – berührungslos und damit besonders hygienisch; Probleme bei spiegelnden Oberflächen möglich
Eingeschränkt geeignet – hygienisch nachteilig bei direkter Berührung
Eingeschränkt geeignet – auf stabile Internetverbindung angewiesen
Nur bedingt geeignet – aufwändig in der Nachrüstung, v. a. in Mietwohnungen
Eignung für Küche
Gut geeignet – aber vereinzelt Probleme mit Spritzwasser
Gut geeignet – einfache Bedienung, besonders bei vollen Händen
Nur bedingt geeignet – umständlicher Zugriff im Alltag
Gut geeignet – Bedienung mit Ellenbogen oder Fuß möglich
Gebräuchlichkeit
Zunehmend beliebt in Privatbädern, häufig in öffentlichen WCs
Zunehmend bei Küchenarmaturen im Einsatz (z. B. bei Grohe, Hansgrohe, Moen)
Bislang sehr selten – vereinzelt bei Premium-Armaturen mit Zusatzfunktionen
Häufig in Kliniken, Reha-Zentren oder barrierefreien Sanitärräumen
Montageaufwand
Mittel – Batterie- oder Stromanschluss erforderlich; Armatur muss vollständig verbaut werden
Mittel – oft nur Batterie nötig; Armatur muss vollständig verbaut werden
Hoch – Einrichtung von WLAN oder Bluetooth erforderlich; Armatur muss vollständig verbaut werden
Hoch – zusätzliche Bauteile und Steuerungseinheit nötig; Armatur muss vollständig verbaut werden
Hersteller von Sensorarmaturen: Etablierte Marken und anonyme Importe
Im Onlinehandel finden sich bei Sensor-Wasserhähnen sowohl etablierte Markenhersteller aus Europa als auch eine Vielzahl weniger bekannter Anbieter, deren Namen meist nur auf Verkaufsplattformen wie Amazon auftauchen. Während Grohe, Hansgrohe oder Ideal Standard ihre Produkte gezielt über Fachhandel und eigene Vertriebskanäle vermarkten, stammen viele Modelle im unteren Preissegment von Importeuren, die auf bereits fertige Standardmodelle aus Asien zurückgreifen.
Gerade im günstigen Bereich fällt auf, dass zahlreiche Modelle verschiedener Marken identisch aussehen – teils bis hin zum Produktfoto. Häufig unterscheiden sich die Armaturen nur durch das aufgedruckte Logo oder die Verpackung. Typische Merkmale solcher Serien sind:
Wiederkehrende Bedienelemente wie Temperaturdrehknöpfe
Übereinstimmende Abbildungen mit nur ausgetauschtem Markennamen
Solche Übereinstimmungen deuten auf sogenannte OEM-Produkte hin, also auf Fertigungen, bei denen ein Hersteller das gleiche Modell an verschiedene Vertriebsmarken liefert. Die Produktion erfolgt in diesen Fällen sehr wahrscheinlich in China, vor allem in den Regionen Guangdong (z. B. Shenzhen, Foshan) und Zhejiang (z. B. Ningbo, Wenzhou). Diese Gegenden gelten als Zentren der Sanitärindustrie mit stark spezialisierter Serienfertigung für Exportmärkte.
Im folgenden haben wir aktuell beliebte Marken zusammengestellt und informieren Sie über den jeweiligen Hersteller.
Hersteller im Überblick (alphabetisch)
Achelous ist eine der Handelsmarken, die gezielt für den Amazon-Verkauf eingesetzt werden. Im Sortiment finden sich einfache Sensorarmaturen mit oder ohne Temperaturregler, meist im unteren bis mittleren Preisbereich. Auffällig sind die vielen optischen Parallelen zu Modellen anderer Anbieter, etwa bei Auslaufdesign und Sensorposition. Eine eigene Entwicklungsleistung ist nicht erkennbar, was stark auf OEM-Ware aus chinesischer Serienfertigung schließen lässt.
Auralum ist eine Handelsmarke, die Bad- und Küchenarmaturen vor allem über Amazon vertreibt. Das Sortiment umfasst auch einfache Sensorhähne, meist mit Kaltwasseranschluss oder einem integrierten Drehknopf zur Temperaturvorwahl. Die Modelle wirken funktional, aber schlicht – Hinweise auf eine eigene Fertigung gibt es nicht. Herkunft und Design sprechen für standardisierte Importware aus chinesischer OEM-Produktion.
Crea bietet eine breite Auswahl an Armaturen für Bad und Küche, darunter auch mehrere Sensorhähne in unterschiedlichen Größen und Oberflächen. Einige Modelle verfügen über eine Temperaturregelung am Gehäuse, andere sind für Kalt- oder vorgemischtes Wasser ausgelegt. In Aufbau und Optik ähneln viele Produkte denen anderer Handelsmarken, was nahelegt, dass auch Crea auf vorgefertigte Serienmodelle zurückgreift.
Gangang bietet mehrere Sensorarmaturen auf Amazon an, die sich vor allem durch ihre schlichte Bauform und günstigen Preis auszeichnen. Die Modelle wirken funktional, mit klarer Ausrichtung auf den Kaltwasserbetrieb oder fest voreingestellte Temperaturmischung. Die Ähnlichkeit zu Produkten anderer Marken legt nahe, dass es sich um standardisierte Fertigware handelt, die unter verschiedenen Vertriebsnamen in den Markt gebracht wird.
Grohe gehört zu den führenden Marken für Sanitärtechnik in Europa. Das Unternehmen bietet hochwertige Sensorarmaturen mit durchdachten Lösungen – etwa modularen Aufbauten, Thermostatfunktionen oder vandalismussicheren Gehäusen. Die Produkte sind für private wie auch öffentliche Anwendungen geeignet. Grohe entwickelt in Deutschland und produziert an mehreren internationalen Standorten, seit 2014 als Teil der Lixil-Gruppe.
hansgrohe ist ein traditionsreicher Hersteller mit Sitz in Baden-Württemberg. Das Unternehmen setzt auf langlebige, qualitativ hochwertige Armaturen. Im Bereich der Sensorhähne liegt der Fokus eher auf professionellen Anwendungen – oft mit fester Vormischung und ohne Temperatureinstellung. Die Zahl der verfügbaren Modelle ist geringer als bei Grohe, doch Technik und Verarbeitung sind durchweg auf Langlebigkeit ausgelegt.
Homelody ist eine auf Amazon aktive Marke für preisgünstige Sanitärprodukte. Neben Duschsystemen und Einhebelmischern bietet sie auch einige Sensorarmaturen, vorwiegend in schlichter Ausführung. Die Modelle überschneiden sich in Aussehen und Aufbau stark mit denen von Crea oder Auralum. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass keine eigene Entwicklung vorliegt, sondern lediglich Handelsware umgelabelt wird.
Homssy verkauft hauptsächlich einzelne Sensorhähne und ist außerhalb von Amazon kaum sichtbar. Das Sortiment ist schmal und konzentriert sich auf sehr einfache Modelle – meist für den reinen Kaltwasseranschluss. Herstellerangaben fehlen weitgehend, und die hohe Übereinstimmung mit Produkten anderer Anbieter lässt auf Standardware aus chinesischer Fertigung schließen, die unter wechselnden Namen vermarktet wird.
Ideal Standard ist ein europäischer Anbieter mit einem breiten Sortiment an Sanitärprodukten. Im Bereich Sensorarmaturen liegt der Schwerpunkt auf Lösungen für öffentliche und halböffentliche Bereiche, etwa Waschräume in Hotels oder Bildungseinrichtungen. Die Modelle arbeiten meist mit voreingestellter Temperatur und externer Vormischung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Belgien, betreibt aber Entwicklungszentren unter anderem in Deutschland.