Durchlauferhitzer Test & Vergleich

Welcher Durchlauferhitzer ist der beste für mich? Jetzt Vergleich ansehen und Sieger aus dem Durchlauferhitzer Test entdecken. Wir beraten Sie auch bei der Frage: Welcher Durchlauferhitzer passt zu mir?

17 leistungsstarke Durchlauferhitzer im Vergleich

94.49%90.07%88.63%83.29%80.85%80.02%75.14%72.80%71.27%68.35%67.72%67.42%64.65%62.92%61.77%60.34%56.84%
Clage DSX TouchStiebel Eltron DHE Connect 18/21/24AEG DDLE Öko TD 27 kWBosch Tronic 8500iStiebel Eltron DHE 18/21/24Vaillant electronic VED exclusive E21/8Stiebel Eltron DHB-E 18/21/24Bosch Tronic Comfort Plus 21/24/27Bosch Tronic 5000 21/24/27Stiebel Eltron DHB 21 ST TrendVaillant electronic VED E24/8AEG DDLE Basis 18/21/24Clage DLX 21 Next AEG DDLE 21 EasyThermoflow Elex 21Stiebel Eltron DHB 21 STBosch Tronic Line 15/18/21
Leistung (maximal)
27 kW24 kW27 kW21 kW24 kW21 kW24 kW27 kW27 kW21 kW24 kW24 kW21 kW21 kW21 kW21 kW21 kW
Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf)
60 °C60 °C60 °C60 °C60 °C55 °C60 °C60 °C60 °C60 °C55 °C60 °C55 °C55 °C55 °C55 °C57 °C
Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf)
13,8 l/min14,9 l/min16,8 l/min11,8 l/min14,9 l/min12,0 l/min14,9 l/min14,8 l/min14,6 l/min13,0 l/minn.a. l/min14,9 l/min10,7 l/min13,0 l/min11,8 l/min13,0 l/min11,6 l/min
Einschaltmenge (Mindestdurchlauf)
1,5 l/min5,1 l/min2,5 l/min2,5 l/min2,5 l/min3,0 l/min2,5 l/min2,5 l/min2,5 l/min2,5 l/min3,0 l/min3,0 l/min1,5 l/min3,0 l/min2,5 l/min3,0 l/min2,5 l/min
Temperaturkontrolle
Voll­elek­tronischVoll­elek­tronischVoll­elek­tronischElek­tro­nisch geregeltVoll­elek­tronischVoll­elek­tronischElek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch gesteuertElek­tro­nisch gesteuert Elek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch gesteuertElek­tro­nisch geregeltElek­tro­nisch gesteuert Elek­tro­nisch geregelt
Einstellgenauigkeit der Temperatur
0,5°C von 20-60°C1°C von 20-60°C1°C von 30-60°C1°C von 20-60°C1°C von 20-60°CBis 0,5°C von 20-55°C1°C von 20-60°C1°C von 20-60°CStufenlos 20-60°C1°C von 20-60°C1°C von 30-55°CStufenlos 30-60°C 35, 45 oder 55°C42 oder 55°C1°C von 40-50°C 35, 45 oder 55°C Ohne
Bedienelemente
Farbiges TouchdisplayTouchdisplay, App, Fernbedienung Display, Tasten, FernbedienungTouchscreen, App (WLAN)Drehrad, Display, SpeichertastenDisplay, Tasten, 4 Temperaturspeicher, einstellbarer Verbrühschutz, FernbedienungDrehrad, Display Drehrad, WLAN-Modul nachrüstbarDrehradDrehradDrehrad, Digitalanzeige DrehradTasteDrehschalterTasten, Display DrehradOhne
IP-Klasse
252525 2525252525252525252525242525
Gewicht
4,50 kg3,20 kg3,80 kg4,42 kg3,10 kg4,40 kg2,90 kg3,32 kg3,32 kg2,90 kg4,40 kg3,60 kg4,20 kg3,6 kg4,50 kg3,90 kg3,32 kg
Volumen über alle Kanten
23,9 x 46,8 x 9,6 cm³22,5 x 46,6 x 10,5 cm³22,6 x 48,5 x 9,3 cm³23,6 x 48,4 x 10,6 cm³22,5 x 46,6 x 11,6 cm³24,0 x 48,1 x 9,9 cm³21,5 x 46,6 x 11,6 cm³23,6 x 48,4 x 10,6 cm³23,6 x 48,4 x 10,6 cm³22,5 x 46,6 x 11,6 cm³24,0 x 48,1 x 9,9 cm³22,6 x 48,5 x 9,3 cm³23,9 x 46,8 x 9,6 cm³22,6 x 48,5 x 9,3 cm³25,2 x 47,2 x 11,5 cm³22,5 x 47,0 x 11,0 cm³23,6 x 48,4 x 10,6 cm³
Besonderheit
„gut (2,0)“ und Testsieg bei Stiftung Warentest (10/2023) WLAN-Durchlauferhitzer Eco-Taste und Programmfunktion„gut (2,3)“ bei Stiftung Warentest (10/2023) „gut (2,1)“ bei Stiftung Warentest (10/2023) „befriedigend (2,6)“ bei Stiftung Warentest (10/2023) „befriedigend (2,8)“ bei Stiftung Warentest (10/2023) Geeignet für SolaranlagenNachfolger zum Testsieger Stiftung Warentest (01/2015)OhneEhemals 1. Platz bei Stiftung Warentest (01/2015)
Angebote*
Hinweis zur Wertung*

Durchlauferhitzer Test

Stiftung Warentest hat 2023 den ersten umfassenden Durchlauferhitzer Test eines großen Instituts seit mehreren Jahren durchgeführt. In Heft 10/2023 hat das unabhängige Magazin insgesamt neun Durchlauferhitzer verglichen. Davon waren drei vollelektronisch und sechs elektronisch gesteuert. Die Auswahl der Testgeräte beinhaltete ausschließlich leistungsstarke Warmwasserbereiter für mehrere Zapfstellen. Zum besseren Vergleich haben die Prüfer dabei alle Geräte auf 21 kW Leistung eingestellt, auch wenn einige bis zu 27 kW bieten. Andere Varianten wie etwa Kompakt- und Kleindurchlauferhitzer fehlten hingegen im Test.

Durchlauferhitzer Testsieger

Testsieger von Stiftung Warentest wurden zwei gleich gut benotete Modelle von Clage. Sowohl der vollelektronische Clage DSX Touch als auch der elektronische DEX Next erhielt jeweils die Gesamtwertung „gut (2,0)“. Damit konnte der Hersteller Clage seinen früheren Testsieg von 2015 verteidigen. Damals hatte der Clage DLX 21 am besten abgeschnitten.

Aktueller Testsieger
Aktueller Testsieger
Platz 1 bei Stiftung Warentest in Heft 10/2023: Der Clage DSX Touch mit der Gesamtnote "gut (2,0)".

Welche Rolle spielt die Wertung von Stiftung Warentest?

Das Urteil der Stiftung ist besonders aussagekräftig, weil das Testinstitut unabhängig diverse Modelle unter identischen Bedingungen mit gleicher Nutzung testet. Gerade bei Warmwassergeräten ist eine solche Bewertung sehr hilfreich. Denn im Gegensatz zu vielen sonstigen Produkten kann man Durchlauferhitzer in einem Geschäft kaum ausprobieren. Um Erfahrungswerte für die eigene Kaufentscheidung zu sammeln, ist ein neutraler Durchlauferhitzer Test daher eine sehr gute Möglichkeit.

Sonstige Tests im Überblick

Der letzte und zuvor einzige Test des Magazins stammte noch aus Heft 01/2015. Damals hat das neutrale Institut ebenfalls sechs elektronisch gesteuerte Geräte geprüft, zudem nur ein einzelnes hydraulisch geregeltes Modell. Alle Erhitzer hatten maximal 21 kW Leistung. Stärkere Durchlauferhitzer mit 24 kW und 27 kW fehlten. Die Gesamtnote setzte sich dabei aus mehreren Teilbewertungen zusammen – und zwar aus Noten für Auslauftemperatur, Konstanz, Umwelteigenschaften und vieles mehr. Von anderen Institutionen wie Öko-Test sind uns Durchlauferhitzer Tests aus den letzten 10 Jahren nicht bekannt. Da wir uns intensiv mit Energieeffizienz und Wärmesystemen beschäftigten, suchen wir seit 2013 eigenständig nach besten Durchlauferhitzern. Die genannten Testergebnisse, technische Daten der Hersteller sowie Erfahrungen mit einzelnen Geräten bilden die Basis für unseren Vergleich.

Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-XL-Wert
Alle Durchlauferhitzer mit unserer Gesamtwertung auf einen Blick

Bestenliste: Alle Durchlauferhitzer im Detail

Clage DSX Touch - 94.49%
  • Leistung (maximal): 27 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 13,8 l/min
  • Temperaturkontrolle: Voll­elek­tronisch
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 0,5°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Farbiges Touchdisplay
  • Besonderheit: „gut (2,0)“ und Testsieg bei Stiftung Warentest (10/2023)
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AEG DDLE Öko TD 27 kW - 88.63%
  • Leistung (maximal): 27 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 16,8 l/min
  • Temperaturkontrolle: Voll­elek­tronisch
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 30-60°C
  • Bedienelemente: Display, Tasten, Fernbedienung
  • Besonderheit: Eco-Taste und Programmfunktion
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Stiebel Eltron DHE Connect 18/21/24 - 90.07%
  • Leistung (maximal): 24 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,9 l/min
  • Temperaturkontrolle: Voll­elek­tronisch
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Touchdisplay, App, Fernbedienung
  • Besonderheit: WLAN-Durchlauferhitzer
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Vaillant electronic VED exclusive E21/8 - 80.02%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 12,0 l/min
  • Temperaturkontrolle: Voll­elek­tronisch
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: Bis 0,5°C von 20-55°C
  • Bedienelemente: Display, Tasten, 4 Temperaturspeicher, einstellbarer Verbrühschutz, Fernbedienung
  • Besonderheit: „gut (2,1)“ bei Stiftung Warentest (10/2023)
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Stiebel Eltron DHE 18/21/24 - 80.85%
  • Leistung (maximal): 24 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,9 l/min
  • Temperaturkontrolle: Voll­elek­tronisch
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad, Display, Speichertasten
  • Besonderheit: „gut (2,3)“ bei Stiftung Warentest (10/2023)
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Bosch Tronic 8500i - 83.29%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 11,8 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Touchscreen, App (WLAN)
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Stiebel Eltron DHB-E 18/21/24 - 75.14%
  • Leistung (maximal): 24 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,9 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad, Display
Angebote*
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Bosch Tronic 5000 21/24/27 - 71.27%
  • Leistung (maximal): 27 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,6 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: Stufenlos 20-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad
  • Besonderheit: „befriedigend (2,6)“ bei Stiftung Warentest (10/2023)
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AEG DDLE Basis 18/21/24 - 67.42%
  • Leistung (maximal): 24 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,9 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch gesteuert
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: Stufenlos 30-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad
  • Besonderheit: Geeignet für Solaranlagen
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Vaillant electronic VED E24/8 - 67.72%
  • Leistung (maximal): 24 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): n.a. l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch gesteuert
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 30-55°C
  • Bedienelemente: Drehrad, Digitalanzeige
  • Besonderheit: -
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Stiebel Eltron DHB 21 ST Trend - 68.35%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 13,0 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad
  • Besonderheit: „befriedigend (2,8)“ bei Stiftung Warentest (10/2023)
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Thermoflow Elex 21 - 61.77%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 11,8 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 40-50°C
  • Bedienelemente: Tasten, Display
  • Besonderheit: -
Angebote*
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Stiebel Eltron DHB 21 ST - 60.34%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 13,0 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch gesteuert
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 35, 45 oder 55°C
  • Bedienelemente: Drehrad
  • Besonderheit: Ehemals 1. Platz bei Stiftung Warentest (01/2015)
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Bosch Tronic Comfort Plus 21/24/27 - 72.80%
  • Leistung (maximal): 27 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 60 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 14,8 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 1°C von 20-60°C
  • Bedienelemente: Drehrad, WLAN-Modul nachrüstbar
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Bosch Tronic Line 15/18/21 - 56.84%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 57 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 11,6 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: Ohne
  • Bedienelemente: Ohne
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Clage DLX 21 Next - 64.65%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 10,7 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch geregelt
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 35, 45 oder 55°C
  • Bedienelemente: Taste
  • Besonderheit: Nachfolger zum Testsieger Stiftung Warentest (01/2015)
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AEG DDLE 21 Easy - 62.92%
  • Leistung (maximal): 21 kW
  • Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf): 55 °C
  • Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf): 13,0 l/min
  • Temperaturkontrolle: Elek­tro­nisch gesteuert
  • Einstellgenauigkeit der Temperatur: 42 oder 55°C
  • Bedienelemente: Drehschalter
  • Besonderheit: Ohne
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Hinweis zur Wertung*

Welcher Durchlauferhitzer passt zu mir?

Wählen Sie hier einfach aus, wofür Sie den Durchlauferhitzer einsetzen möchten. Dann erhalten Sie detaillierte Tipps zu passenden Geräten. Noch unsicher? Dann erfahren Sie direkt darunter, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Geräten gibt und wovon die richtige Auswahl abhängt.

Die wichtigsten Unterschiede – schnell erklärt

Maximale Leistung in kW

Elektrische Durchlauferhitzer bieten in der Regel zwischen 3 und 27 Kilowatt. Großgeräte haben eine Spannbreite von 18 bis 27 kW. Eine breite Auswahl. Doch welche Leistung ist die richtige für Ihren Einsatzzweck? Mit folgender Orientierung fällt es Ihnen leichter, den richtigen Durchlauferhitzer zu kaufen.

Wie viel kW Leistung muss der Durchlauferhitzer bieten?

Die maximale Heizleistung bestimmt, wie viel Wasser bei einer gewünschten Temperaturerhöhung möglich ist. Mehr kW bedeutet: Bei gleicher Temperatur ist mehr Durchfluss verfügbar – oder bei gleichem Durchfluss eine heißere Temperatur.

  • An Handwaschbecken genügen Kleindurchlauferhitzer ab 3 kW.
  • Ab ca. 10 kW sollte ein Durchlauferhitzer bieten, wenn man ihn in der Küche einsetzen will.
  • Für Dusche und Badewanne sind ab 18 kW sinnvoll.
  • Um mehrere Zapfstellen zentral zu versorgen, sollten 21 bis 27 kW verfügbar sein.
Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Leistung (maximal)
Bis zu 27 kW sind mit aktuellen elektrischen Durchlauferhitzern möglich. Bei Modellen mit mehreren Leistungsangaben kann man die kW-Einstellung am Gerät vornehmen.

Leistungsumschaltung – was das ist und warum es wichtig ist

Mehrere leistungsstarke Durchlauferhitzer lassen sich auf unterschiedliche Leistungsstufen einstellen, etwa 18/21/24 kW oder 21/24/27 kW. Dadurch kann man das Gerät an die eigenen Anforderungen anpassen, ohne gleich ein anderes Modell kaufen zu müssen. Eine niedrigere Einstellung der ist z.B. sinnvoll, wenn die Absicherung der vorhandenen Elektroinstallation knapp ist oder das Gerät ohnehin selten an der Grenze betrieben wird. Die Auswahl einer höheren Nennleistung bedeutet hingegen zusätzlichen Warmwasserkomfort.

Welche Unterschiede gibt es bei Modellen mit Leistungsschalter?

  • Einige Geräte bieten mehrere feste Stufen an, häufig z. B. 18/21/24 kW. Andere lassen sich nur auf zwei Stufen einstellen.
  • In der Regel erfolgt die Umschaltung im Gerät über die Regelelektronik, etwa per Jump-Stecker oder Schieberegler. Wenige Modelle erlauben die Umstellung auch über ein Service-Menü. Somit ist die Umschaltung eher eine grundsätzliche Installations-Einstellung.
  • In der Praxis hängt die nutzbare Stufe oft an der Frage: Welche Absicherung und Leitungsquerschnitte sind vorhanden? Eine Hausinstallation kann beispielsweise problemlos 18 oder 21 kW ermöglichen, aber nicht 24 oder 27 kW.
  • Je nach eingestellter kW-Zahl ändern sich entsprechend auch leistungsabhängige Eigenschaften wie etwa die maximale Durchflussmenge bei 38°C. Im Vergleich geben wir jeweils die Werte für die höchste einstellbare Leistungsstufe an.

Zentrale Versorgung: Mehrere Anschlüsse in Wohnung oder Haus

Grundsätzlich können Sie mehrere Anschlüsse mit einem Gerät versorgen. Faustregel: Je mehr Entnahmestellen Sie anschließen und je mehr Warmwasser Sie dort abrufen wollen, desto höher sollte die Heizleistung in Kilowatt sein.

  • Für Dusche, Bad und Waschbecken sollten 21 oder besser 24 kW zur Verfügung stehen. Das gilt zumal dann, wenn man an allen Armaturen ohne Aussetzer parallel Warmwasser zapfen will.
  • Um Küche und Badezimmer mit demselben Durchlauferhitzer versorgen, ist eine Leistung von 24 kW eine gute Wahl. Auch bei größerem Warmwasserbedarf sind dann noch stabile hohe Temperaturen möglich.
  • Sie haben weitere, oft parallel genutzte, Zapfstellen im Betrieb? Dann sollten Sie noch Reserven einkalkulieren und Geräte mit 27 kW in Betracht ziehen.

Warum benötige ich für mehr Anschlussstellen auch mehr Leistung?

  • Genügend Leistung ermöglicht auch bei gleichzeitiger Wasserentnahme an mehr als einer Zapfstelle die gewünschte Temperatur und Durchflussmenge. Warum ist das so? Ein Durchlauferhitzer muss das Wasser beim Durchließen des Gerätes erhitzen – also in kurzer Zeit.
  • Bei geringer Fließgeschwindigkeit und eher niedrigen Temperaturen ist dafür eine relativ geringe Heizleistung ausreichend. Wenn jedoch z.B. etliche Liter pro Minute durchlaufen, weil man an mehreren Wasserhähnen gleichzeitig Heißwasser benötigt, ist eine hohe Leistung erforderlich.

Was muss ich bei der Planung einer zentralen Warmwasserversorgung beachten?

Eine zentrale Versorgung spart an der jeweiligen Entnahmestelle Aufwand, was die technischen Geräte betrifft. Allerdings sind Warmwasserrohre zu allen Anschlussstellen nötig. Diese sollten daher am besten bereits vorhanden oder günstig möglich sein.

Empfehlenswert sind Durchlauferhitzer für mehrere Anschlüsse in der Regel genau dann, wenn Zapfstellen wie Küche und Bad relativ nahe beieinander liegen, z.B. in derselben Etage. Denn durch einen längeren Transportweg kühlt das Heißwasser ab. In einem Einfamilienhaus mit zentraler Warmwasserversorgung beträgt der Anteil der Wärmeverluste 42,4%, beim selben Haus mit dezentraler Warmwasserversorgung jedoch nur 2,8%. Die Anlaufverluste sinken dabei von 5 Litern pro Werktag auf 1,5 Liter pro Werktag (Quelle: Studie der FfE Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen).

Bei Zapfstellen in verschiedenen Etagen (z.B. Hauswirtschaftsraum im Keller, Bad und Küche im Erdgeschoss, WC im Dachgeschoss) empfiehlt es sich, für die Anschlüsse in Keller und Dach jeweils separate Durchlauferhitzer zu montieren, also eine dezentrale Wassererwärmung zu nutzen. Dann heizt man das benötigte Warmwasser nur dort auf, wo man es auch abzapft. Entsprechend weniger Rohrleitungen für Warmwasser sind dann nötig.

Hinweise zur Leistung

Stromverbrauch: Mehr Heizwirkung bedeutet auch mehr Energie. Der maximale Stromverbrauch fällt bei höherer Leistungsaufnahme ebenfalls größer aus. Das EU-Energielabel gibt den Normverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr an. Sie finden ihn jeweils in den technischen Details.

Absicherung: Die erforderliche Absicherung in Ampère (A) ist in der Regel umso höher, je mehr Leistung abrufbar ist. Ältere Haustechnik oder schwächere Stromleitungen mit niedrigem Kabelquerschnitt können die Auswahl einschränken. Achten Sie daher auf die technnische Nutzbarkeit und entsprechende Angaben des Herstellers.

Höchsttemperatur

Die Höchsttemperatur ist wichtig, wenn Sie häufig eine bestimmte Wärme erreichen möchten.

  • Bis zu ca. 35°C bieten schon Kleinstgeräte – genug zum Händewaschen.
  • Bis zu ca. 60°C ermöglichen mittlere und große Durchlauferhitzer – das ist für die meisten Zwecke im Haushalt genug.
  • Wer höhere Temperaturen braucht, sollte sich diese Infos zum Thema Warmwasserspeicher bei uns ansehen.
Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Höchsttemperatur (bei 15°C Zulauf)
Kaum Unterschiede bei der Höchsttemperatur: Alle Geräte erhitzen Wasser bis zu entweder 55 oder 60°C

Maximale Durchflussmenge und Einschaltmenge

Die „maximale Durchflussmenge“ gibt an, wie viele Liter Warmwasser pro Minute ein Durchlauferhitzer höchstens produzieren kann.

  • Als „Warmwasser“ gilt dabei in der Regel Wasser mit einer Temperatur von 38°C.
  • Bei der Messung muss in der Regel Kaltwasser mit 10°C bis 15°C in den Durchlauferhitzer fließen – um die Heizleistung auf gleicher Basis zu vergleichen.
Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Durchfluss bei 38°C (mit 15°C Zulauf)
© warmwasserwelt.de

Die Einschaltmenge wiederum ist vor allem bei geringen Warmwassermengen wichtig. Denn Sie bestimmt, wie viel Liter pro Minute mindestens durch das Gerät fließen müssen, damit der Heizvorgang startet. Bei einer niedrigeren Einschaltmenge reagiert der Durchlauferhitzer sehr schnell, sodass die gewünschte Temperatur früh erreicht wird und vorab kaum kaltes Wasser aus der Armatur fließt. Bei einer hohen Einschaltmenge hingegen muss man deutlich mehr warmes Wasser anfordern, bevor sich das Gerät aktiviert. Bis dahin läuft lediglich kaltes Wasser aus der Leitung – das bedeutet weniger Komfort bzw. einen höheren Verbrauch an ungenutztem Kaltwasser.

Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Einschaltmenge (Mindestdurchlauf)
Während der Clage DSX Touch schon bei geringem Bedarf Warmwasser liefern kann, reagiert der DHE Connect erst bei über drei Mal so viel Fließmenge.

Wie viele Liter pro Minute brauche ich?

Je mehr Warmwasser Sie pro Minute benötigen, desto höher sollte die maximale Durchflussmenge sein. Je kürzer Sie es brauchen, desto niedriger sollte die Einschaltmenge sein. Um Ihren konkreten Bedarf zu ermitteln, genügt ein einfacher Test. Waschen oder duschen Sie ganz normal, stellen Sie aber vorher eine Schüssel oder einen Bottich in Waschbecken bzw. Duschtasse. Messen Sie dann die Zeit des Wasserbezugs per Stoppuhr. Anschließen sehen Sie, welche Menge Sie pro Zeiteinheit verbraucht haben. Beim idealen Gerät für Sie muss die Einschaltmenge niedriger, der maximale Durchfluss aber höher liegen als dieser Wert.

Zulauftemperatur

Bei den angegebenen Werten zu Höchsttemperatur und Durchflussmenge setzen wir immer dieselbe Zulauftemperatur von 15°C voraus, um für Vergleichbarkeit zu sorgen und unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Geräte deutlich zu machen. Aber neben klassischem Kaltwasser soll manchmal auch vorgewärmtes Wasser in den Durchlauferhitzer einlaufen können. Das ist typischerweise der Fall, wenn zur Hausinstallation z.B. Solarthermie oder Warmwasser-Wärmepumpen zählen.

Bei der zulässigen Zulauftemperatur gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Durchlauferhitzern. Die üblichen Grenzwerte teilen den Markt grob in drei Klassen.

  1. Viele Geräte sind auf klassisches Kaltwasser zwischen ca. 5°C und maximal 20–25 °C Zulauftemperatur ausgelegt.
  2. Mehrere Durchlauferhitzer eignen sich hingegen auch für vorgewärmtes Leitungswasser mit bis zu 45 °C, das sie dann noch nacherhitzen können.
  3. Einige Modelle erlauben sogar Wasser mit bis zu 55–70 °C im Zulauf, wie es etwa bei Wärmepumpen oder Solarthermie anliegt.

Wer eine Vorerwärmung also unproblematisch nutzen will, braucht ein Modell, das die unterschiedlichen Vorlauftemperaturen ausdrücklich toleriert. Denn Durchlauferhitzer, die entsprechend zugelassen sind, reagieren auf vorgewärmtes Wasser ganz anders als auf Kaltwasser ausgerichtete Modelle.

So reagieren geeignete Durchlauferhitzer auf vorerwärmtes Wasser

Bei Modellen, die für vorgewärmtes Wasser ausgelegt sind, wird die Auslauftemperatur weiterhin sauber auf den eingestellten Wert geregelt, während gleichzeitig mehr Durchfluss möglich ist. Denn die verfügbare Heizleistung muss nur noch die Differenz zwischen einlaufender und eingestellter Temperatur ausgleichen. Wird das Wasser noch stärker vorgewärmt, kann das Gerät je nach Situation sogar weitgehend ohne Heizen durchlaufen, ohne dass die Auslauftemperatur zu heiß wird. Die Regelung reduziert die Heizleistung dann einfach bis auf null, und die Zapfstelle bekommt im Wesentlichen die – eventuell leicht nacherhitzte – Vorwärmtemperatur.

Diese Probleme entstehen bei Modellen, die für kühleren Zulauf ausgelegt sind

Bei Modellen, die nicht für erhöhte Zulauftemperaturen freigegeben sind, läuft das anders: Sobald am Eingang deutlich wärmeres Wasser ankommt, kann die Elektronik aus Schutzgründen z.B. den Betrieb einschränken oder abbrechen, was oft zu einer Störungsmeldung oder zur Abschaltung führt. Andere Modelle laufen zwar eventuell weiter, ihre Temperaturregelung arbeitet dann aber nicht mehr zuverlässig. In der Praxis kann dann etwa die Temperatur an der Zapfstelle stark schwanken oder das Gerät sich immer wieder kurz aus- und wieder einschalten. Insgesamt bedeutet eine zu warme Zulauftemperatur also eine im Alltag unberechenbare Installation.

Wie stabil ist die Wassertemperatur? Unterschiede bei der Temperaturkontrolle

Wie viel Grad auch immer man gewählt hat: Man möchte diese Wärme konstant und zuverlässig beziehen. Das ist eine Frage der Steuerung. Je mehr Sensoren ein Heißwassergerät nutzt, desto besser kann er die eingestellte Gradzahl stabil halten. Die Nennleistung hat übrigens keinen direkten Einfluss auf Temperaturschwankungen.

„Hydraulische“ und „elektronische“ Durchlauferhitzer im Vergleich

Die Steuerung im Innern des Geräts kann sowohl elektronisch als auch hydraulisch erfolgen. Beides sind zwar bewährte Techniken, die elektronische oder vollelektronische Regelung ist jedoch deutlich komfortabler und verbraucht im Schnitt weniger Energie.

Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Temperaturkontrolle
Gute moderne Durchlauferhitzer justieren die Temperatur elektronisch, sie unterscheiden sich aber in der Messmethodik und Korrekturgenauigkeit.

Vorteile elektronischer Durchlauferhitzer

  • Weniger Verbrauch. Gegenüber einem hydraulischen Durchlauferhitzer beträgt die Energieersparnis meist ca. 20% bis 30%. Das geben auch viele Hersteller im Vergleich ihrer elektronischen und hydraulischen Modelle an.
  • Wunschtemperatur. Die Wasserwärme lässt sich aufgrund der elektronischen Steuerung präzise einstellen und beibehalten – bei sehr guten Modellen mit Display bis auf 0,5 °C genau.
  • Warmwasserkomfort ohne Schwankungen. Elektrische Durchlauferhitzer passen ihre Leistung anhand von Sensoren blitzschnell an wechselnde Zapfmengen an und halten die Wassertemperatur dadurch bis zur Leistungsgrenze konstant. (Bei hydraulischer Technik schwankt die Temperatur: Zapft man mehr Wasser, sinkt die Wärme).
  • Mehrere Anschlüsse versorgen. Durch ihre hohe Temperaturstabilität eignen sich elektronische Modelle als zentrale Durchlauferhitzer für mehrere Zapfstellen. Auch wenn der Wasserdurchfluss häufig wechselt, kann ein entsprechend leistungsstarkes Gerät z.B. Badewanne, Dusche, Waschbecken und Küchenspüle gut versorgen.
  • Zusätzliche Funktionen: Einzelne Modelle verfügen z.B. über eine Temperaturprogrammierung (Warm-kalt-Wechsel) oder über eine Fernbedienung für weiteren Komfort. Damit erweitern sie den Einsatzbereich von der Heißwasserbereitung bis zum Wellness Bereich.

Was bedeuten „teilelektronisch“ und „vollelektronisch“ bzw. elektronisch „gesteuert“ und „geregelt“?

Ein sogenannter „teilelektonischer“ oder „elektronisch gesteuerter“ Durchlauferhitzer ermittelt über Sensoren die durchlaufende Wassermenge sowie die Kaltwassertemperatur. Anhand der beiden Messwerte passt das Gerät seine Leistung nach einer vorprogrammierten Formel an – nach unten oder nach oben, maximal bis seine Leistungsgrenze erreicht ist.

Vollelektronische“ und „elektronisch geregelte“ Durchlauferhitzer prüfen zusätzlich die Auslauftemperatur. Dadurch stellen sie fest, ob die Heizleistung korrekt war. Diese Kontrollschleife nennt man auch Regelkreis. Falls die erzielte Wärme von der geforderten Temperatur abweicht, passt der Erhitzer seine Leistung in Sekundenbruchteilen entsprechend an. Das ist insbesondere dann ein Vorteil, wenn man mehrere Zapfstellen zentral mit Warmwasser versorgt.

Ein vollelektronischer Durchlauferhitzer unterscheidet sich vom elektronisch geregelten wiederum in Bezug auf die Menge an Sensoren und die Genauigkeit der Regelung. Während ein geregeltes Gerät „nur“ Durchfluss und Temperatur am Ein- und Auslass überwacht, bezieht die vollelektronische Variante weitere Werte ein – z.B. Spannungsschwankungen, Druckänderungen oder parallele Warmwasserentnahmen. Dadurch kann sie die Heizleistung noch präziser steuern und die Solltemperatur auch bei wechselnden Bedingungen konstant halten. Übrigens besitzen solche Modelle zudem recht häufig Komfortfunktionen wie Display oder Fernbedienung, die bei einfach geregelten Geräten in der Regel fehlen.

Wie genau kann ich die Temperatur einstellen?

Je nach Modell lässt sich die Wassertemperatur unterschiedlich genau steuern. Die Einstellung nimmt man meist direkt am Gehäuse vor – es gibt inzwischen aber auch mehrere Modelle mit Fernbedienung oder vereinzelt sogar Anbindung ans WLAN. Wir fassen Temperatursteuerung und Bedienung in der Vergleichstabelle für Ihre Vorauswahl zusammen.

Balkengrafik zu Durchlauferhitzer-Einstellgenauigkeit der Temperatur
Einstellbereich und -genauigkeit unterscheiden sich bei den Durchlauferhitzern im Vergleich deutlich

Die beliebtesten Arten stellen wir Ihnen zudem im Folgenden vor. Mit dieser Übersicht finden Sie vielleicht schneller den für Sie besten Durchlauferhitzer. Eins vorweg: Je genauere Vorstellungen Sie von der Wassertemperatur haben, desto komfortabler sollte die Bedienung funktionieren.

Durchlauferhitzer mit festen Temperaturstufen

Einfache Modelle bieten meist nur zwei oder drei Temperaturstufen. Typisch sind dabei die Temperaturen 35°C und 55°C – bei dreistufigen Geräten kommt oft 45°C hinzu. Das sind gängige Werte für Handwaschbecken, Dusche und die Spüle in der Küche. Damit kommt man eigentlich schon ganz gut durch den Tag. Doch was, wenn man nicht z.B. bei 45°C duschen will?

Für Zwischentemperaturen muss Kaltwasser beimischen. Das Beimischen geschieht wie üblich an der Mischbatterie, also am Wasserhahn. Allerdings wird das Wasser dadurch zunächst erwärmt – und dann gezielt wieder gekühlt. Der Durchlauferhitzer setzt also unnötig viel Energie ein und man verschwendet Strom. Effizienter sind Geräte mit exakter Temperaturwahl

Durchlauferhitzer mit gradgenauer Steuerung

Durchlauferhitzer mit freier Temperaturwahl besitzen meist stufenlose Drehräder und teilweise ein Digitaldisplay, das die gewählte Temperatur anzeigt. Modelle mit Display nennt man auch „gradgenau“. Doch selbst das ist manchmal noch untertrieben. Denn einzelne Geräte lassen sich bis auf 0,5°C exakt justieren – je nach Durchlauferhitzer ist dies aber auf den sogenannten „Duschbereich“ zwischen ca. 35 und 45°C begrenzt.

Die genaue Bedienung ist meist intuitiv über Tasten, Drehrad oder auch (Touch-)Display möglich. Ansonsten helfen die Bedienungsanleitungen weiter. Der größte Vorteil: Zapft man Warmwasser aus der Armatur, braucht man nichts mehr zu regeln. Das spart Energie und Kosten gegenüber der mehrstufigen Handhabung. Dadurch kann man auch einen teureren Preis beim Kauf langfristig wieder hereinholen. Auch aus diesem Grund geben wir im Vergleich immer die Art der Bedienung an.

Wellness-Programme mit abwechselnden Temperaturen

Neben einer nutzerseitigen Temperatureinstellung sind zudem auch Wellness-Programme verfügbar, vor allem fürs Duschen. Diese wechseln die Gradzahlen automatisch ab – z.B. mit einer Kaltwasserphase zum Abschluss, Warmwasser-Temperatursprüngen für kalte Tage im Winter, abwechselndem Warmwasser und Kaltwasser zur Erfrischung oder längeren Warm-Kalt-Intervallen für die Durchblutung.

Tipp: Kindersicherung

So wichtig eine individuelle Einstellung ist: Sicherheit geht vor. Als Schutz vor Verbrühen sollten gute Warmwassergeräte daher eine Kindersicherung bieten. Einige Durchlauferhitzer sind schon ab Werk auf maximal 42°C begrenzt. Für höhere Temperaturen muss man erst diese Sicherung aufheben. Je nach Modell ist die Einstellung der passenden Temperatur auch per Fernbedienung möglich. Diese Ausstattung kann den eigenen Vergleich vielleicht entscheiden.

Komfort-Extras

Wer hohe Anforderungen Komfort hat, will mehr als „nur“ heißes Wasser. Vor allem die Modelle aus dem oberen Preisfeld bieten entsprechende Extras.

Speicherfunktionen

Sehr gute Durchlauferhitzer besitzen z.B. Speicherfunktionen. Dabei kann man Wunschtemperaturen auf individuellen Tasten hinterlegen und jederzeit abrufen, ohne die Temperatur einpegeln zu müssen. Das bietet sich an etwa bei unterschiedlichen Lieblingstemperaturen für die Dusche, oder festen, aber getrennten Einstellungen für Bad und Spüle.

Durchlauferhitzer mit Fernsteuerung

Fernbedienung für einen Durchlauferhitzer
Fernbedienung für einen Durchlauferhitzer

Höchsten Bedienkomfort bieten Durchlauferhitzer, die sich fernsteuern lassen. Dadurch lassen sich je nach Gerät diverse Funktionen auch aus einiger Entfernung vornehmen, z.B. aus einem anderen Zimmer.

Manche Geräte benötigen eine klassische Fernbedienung. Je nach Modell legt der Hersteller diese dem Lieferumfang bei, teils muss man sie bei Bedarf separat kaufen.

Dagegen ist eine Steuerung per App und WLAN derzeit noch die große Ausnahme. Aber Stiebel Eltron bietet diese Variante zum Beispiel in der „Connect“ Serie an.

Egal ob Fernbedienung oder App: Letztlich kann sich in beiden Varianten direkt vor dem Wasserhahn entscheiden, wie heiß das Wasser aus der Leitung kommen soll. Das ist besonders dann praktisch, wenn derselbe Durchlauferhitzer mehrere Räume versorgt oder nicht leicht erreichbar ist.

Funktionen außerhalb der Temperaturregelung

Darüber hinaus nutzen Topmodelle ihr Display für z.B. für Angaben über Strom- und Wasserverbrauch wie momentane Durchflussmenge in l/min, Monats- oder Jahreswerte in kWh bzw. Litern, aber teils auch für Tipps zur effizienteren Nutzung oder für Servicehinweise. Bei einigen WLAN-Durchlauferhitzern sind sogar smarte Funktionen integriert. Diese reichen von der optischen Wettervorhersage bis zum Internet-Radio bei Modellen mit integrierten Lautsprechern.

Heiztechnik

In der Regel heizen moderne Durchlauferhitzer das Leitungswasser mit einem Blankdraht auf. Doch auch Modelle mit Rohrspirale sind im Handel. Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Wärmeübertragung.

Rohrspirale und Blankdraht-Erhitzer im Vergleich

  • Geräte mit Rohrspirale heizen das Wasser auf, während es durch eine Spirale in seinem Inneren fließt.
  • Bei Blankdraht-Durchlauferhitzern liegen die Heizleiter direkt im Wasser, ähnlich wie man es von den Heizspiralen in bestimmten Wasserkochern kennt.
  • Was ist die beste Wahl? Blankdraht-Modelle sind besonders gut für kalkhaltiges Wasser geeignet und wurden sogar speziell entwickelt, damit man Durchlauferhitzer auch bei Leitungswasser mit hohem Kalkgehalt gut verwenden kann. Außerdem können sie das Wasser prinzipiell schneller aufheizen und sind gegenüber Rohrspiralen-Geräten energiesparender.
  • Die Heiztechnik ist unabhängig von der Energieversorgung mit Strom oder Gas sowie von einer elektronischen oder hydraulischen Steuerung.

Verbrauch

Sie können schon bei Kauf und Einrichtung auf den Verbrauch achten, indem Sie sich für eine Leistungsaufnahme entscheiden, die Ihren Bedarf abdeckt, aber nicht übererfüllt. Dadurch vermeiden Sie ungewollten Energieverbrauch bzw. unnötige Heizleistung.

Zum Sparen bieten einige Warmwassergeräte eine Eco-Funktion. Sie begrenzt je nach Modell unterschiedliche Faktoren, z.B.:

  • Wasserdurchsatz
  • Wassermenge
  • maximale Gradzahl
  • Beleuchtungszeit des Displays, sofern vorhanden

Die genaue Einstellung kann vorprogrammiert sein, aber auch individuell erfolgen.

Wenn Sie sich für einen Erhitzer anhand der Energieeffizienz entscheiden möchten, achten Sie bitte auf das Lastprofil. Damit erkennen Sie, ob die normierten Werte bei geringer oder großer Wasserabnahme erzielt wurden. Beide Angaben finden Sie auf dem Durchlauferhitzer-Energielabel der EU.

Einige Geräte können auch bereits erwärmtes Trinkwasser nacherhitzen, z.B. aus Sonnenkollektoren. Dabei sind bis zu 60 °C Einlauftemperatur möglich. Falls Sie ohnehin Solarenergie zum Wasserwärmen nutzen, können Sie dadurch Energie sparen.

Montage

Die Installation von Durchlauferhitzern unterscheidet sich nach mehreren Kriterien. Das sind vor allem Stromanschluss, Wasseranschluss sowie die Montage „Übertisch“ oder „Untertisch“.

  • Der Anschluss ans Stromnetz erfolgt normalerweise per Festanschluss. Das gilt für alle Geräte mit 400 V Nennspannung. Hierfür ist typischerweise ein fester Drehstromanschluss mit passender Absicherung erforderlich. Kleindurchlauferhitzer arbeiten zwar meist mit 230 V, sind aber trotzdem teilweise für den Festanschluss ausgelegt. Einige 230-V-Kleingeräte sind jedoch steckerfertig: Man versorgt sie einfach per Schuko-Stecker und Haushaltssteckdose mit Strom.
  • Für den Wasseranschluss entscheidend sind die Rohrmaße und die Druckfestigkeit. Fast alle modernen Produkte nutzen entweder G1/2- oder G3/8-Verbindungen. Für druckfeste Armaturen sind nur geschlossene Durchlauferhitzer geeignet, während offene Modelle für drucklose Armaturen vorgesehen sind. Einzelne Erhitzer erlauben allerdings den Anschluss an beide Hahn-Arten.
  • Die gewünschte Position der Montage ist bei der Auswahl ebenfalls zu beachten. Manche Durchlauferhitzer sind ausschließlich für Übertisch-, andere nur für Untertischmontage konzipiert. Die Anschlüsse für Strom und Wasser befinden sich entsprechend auf der Unter- bzw. Oberseite des Geräts. Flexible Exemplare erlauben beide Anschlussvarianten. Diese Unterschiede machen sich vor allem bei Austausch oder beengten Einbausituationen bemerkbar. Passt das neue Gerät zu den vorhandenen Anschlüssen, bleibt der Aufwand vergleichsweise überschaubar. Ist das neue Gerät anders aufgebaut, kann das Änderungen an Wasserleitungen oder Befestigungspunkten nach sich ziehen.

Hier finden Sie weitere Einzelheiten zum Thema Durchlauferhitzer-Anschluss.

Was ist bei den angeschlossen Armaturen zu beachten?

Unterschiede zwischen druckfest und drucklos

Durchlauferhitzer der Leistungsklassen von ca. 10 – 27 kW sind in aller Regel für eine druckfeste Installation vorgesehen. Man kombiniert sie daher mit normalen Hochdruck-Armaturen, bei denen Kaltwasser und warmes Wasser jeweils über feste Leitungen an der Armatur anliegen. Bei Mini-Durchlauferhitzern mit etwa 3 bis 6 kW findet man dagegen häufig drucklose (offene) Installationen, die anders funktionieren. Sie erfordern spezielle Niederdruck-Armaturen mit drei Anschlüssen, die den Druck über den Auslauf entlasten. Damit Armatur und Durchlauferhitzer zusammenpassen, wählt man also entweder seinen neuen Durchlauferhitzer anhand der vorhandenen Armatur und Installationsart, oder man tauscht die Armatur passend zum geplanten Gerät.

Wie funktioniert eine Mischwasser-Armatur, die an einen Durchlauferhitzer angeschlossen ist?

Bei einer Mischwasser-Armatur entstehen Temperatur und Durchfluss in diesem Fall aus zwei Stellschrauben: Am Durchlauferhitzer legt man die Warmwasser-Temperatur fest, an der Armatur bestimmt man dann über das Mischverhältnis und Öffnen des Hahns, wie viel warmes und kaltes Wasser tatsächlich zusammenkommt.

  • Am einfachsten bleibt es, wenn man die Wunschtemperatur möglichst am Gerät vorgibt und an der Armatur hauptsächlich den Wasserstrahl stärker oder schwächer stellt. Dann verändert man beim Aufdrehen nicht gleichzeitig die Mischung, und die Temperatur pendelt sich meist schneller ein.
  • Stellt man die Temperatur dagegen überwiegend an der Armatur ein, mischt man warmes Wasser gezielt mit Kaltwasser herunter. Je höher die Gerätetemperatur liegt, desto mehr Kaltwasser mischt man zu. Somit gelangt ein Teil der verbrauchten Heizenergie nicht bis zum Auslauf, sondern bleibt ungenutzt. Gleichzeitig ändert sich beim Verstellen des Hebels oft auch der Durchfluss. Dadurch muss der Durchlauferhitzer zwei Dinge auf einmal regeln. Je nach Art der Regelung erzeugt das Verzögerungen oder leichte Schwankungen, bis die Temperatur sich einpendelt.

Am besten wählt man die Temperatur daher so exakt wie möglich am Gerät und mischt an der Armatur nur moderat mit Kaltwasser nach.

Wartung und Pflege

Regelmäßige Wartungsarbeiten am Gerät selbst sind bei elektronischen Durchlauferhitzern meist nicht vorgesehen. Für den Vergleich der verschiedenen Modelle haben wir daher keine diesbezüglichen Unterschiede aufgenommen.

Bei allen Geräten lohnt sich in der Praxis eher eine anlassbezogene Prüfung und Reinigung – zum Beispiel wenn der Durchfluss spürbar reduziert ist, Warmwasser empfindlicher auf kleine Hebelbewegungen reagiert oder sich verschiedene Zapfstellen plötzlich deutlich unterschiedlich verhalten.

  • Typische Engpässe sind Schmutzfänger und Siebe – entweder vor dem Durchlauferhitzer oder der Armatur. Setzen sie sich mit Partikeln zu, fällt der Durchfluss ab. Dann treten häufiger Effekte auf wie „springt erst spät an“, „Temperatur schwankt“ oder „wird nur lauwarm“.
  • An der Zapfstelle sammeln sich Kalk und Schmutz fallweise zudem an den Entnahmeteilen: Beim Wasserhahn meist im Perlator, in der Dusche am Duschkopf oder im Brauseschlauch.
  • In Regionen mit hartem Wasser können sich Ablagerungen zusätzlich trotz sauberer Zapfstelle bemerkbar machen. Dann lohnt sich eine anlassbezogene Prüfung und eventuelle Kalkentfernung.

Wie funktioniert ein Durchlauferhitzer?

Ein Durchlauferhitzer erhitzt kaltes Wasser, das durch ihn fließt. Dabei arbeitet er nur wenn man den „warmen“ Zapfhahn öffnet und Wasser aus dessen Leitung bezieht. Sobald man den Hahn schließt, schaltet der Erhitzer automatisch wieder ab.

Da ein Durchlauferhitzer nur bei Bedarf aktiv ist, nur das jeweils benötigte Wasser erhitzt und wenig Nachwärme entsteht, ist er im Verhältnis zu vielen Alternativen energiesparend. Übrigens gibt es auch verpflichtendes Energielabel für Durchlauferhitzer. Die beste Einstufung ist (Stand Oktober 2025) Warmwasserbereitungs-Energieeffizienzklasse A+.

Welche Marken gibt es?

Bekannte Hersteller von Durchlauferhitzern sind in Deutschland vor allem Stiebel Eltron, Vaillant, Clage, AEG sowie Bosch. Letztere haben dabei die Nachfolge der ehemaligen Siemens-Durchlauferhitzer angetreten.